Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 18 (1935)
- Issue
- Heft 11 (November 1935)
- Article
- Farmers Bank [Nachricht]
- Date
- 1935-11-01
- Page
- Seite 619 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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übernommen worden. (Damit ist das Ausgaberecht erschöpft. Nur wenn das Aktienkapital von 50.000 £ voll eingezahlt sein wird, kann um eine neue Ausgabebewilligung eingekommeri werden. Bisher wurden 64.500 £ Obligationen ediert. — Die Red.) Der Anteil der Juden an den Pflanzungen» Wie »Palnews« berichten, wird die Gesamtfläche der Fruchtanpflanzungen in Palästina zurzeit wie folgt angegeben (in Dunam): Gesamtfläche Davon in jüdi- Jüd; Besitz schem Besitz in% Zitrusfrüchte . ....... 250.000 140.000 56 Weintrauben ........ 80.000 25.000 31 Mandeln .......... 12.000 7.500 62 Oliven.......... 270.000 6.000 2 Bananen.......... 4.500 1.200 27 - Feigen.......... 34.000 ~ — Andere Früchte....... 6.700 1.800 27 Insgesamt ♦ ♦ ' ♦ 657.200 181.500 28 Die in jüdischem Besitz befindliche Zitrusfläche hat sich von 11.000 Dunam im Jahre 1920, über 58.000 Dunam 1930 auf 140.000 Dunam im Jahre 1934 erhöht, die in arabischem Besitz befindliche stieg von 22.000 Dunam im Jahre 1920 auf 110.000 Dunam im Jahre 1934. Ausdehnung des Gemüsebaues. Wie der Director of Agriculture and Forests in seinem Oktoberbericht mitteilt, ist der Gemüseanbau in starker Zunahme begriffen. Im Subdistrikt Gaza wurden ausgedehnte Flächen mit bewässertem Gemüse bepflanzt. Das gleiche ist auch im Bezirk Jaffa—Ramie der Fall. Die jüdischen Siedlungen im Jordantal dehnen den Gemüsebau ebenfalls stark aus. Auch der Kartoffelanbau erfährt in der Gegend von Tiberias einen starken Aufschwung, im unteren Emek werden große Flächen mit Winterkartoffeln bepflanzt. Im Subdistrikt Tulkarem haben die verhältnismäßig hohen Gemüsepreise den Gemüseanbau stark angeregt. Besonders bemerkenswert ist, daß die Zitruspflanzer in ausgedehntem Maße zwischen jungen Zitrusbäumen zur Anpflanzung von Gemüse übergegangen sind (»Palnews«). Tafeltrauben* Wie »Davar« mitteilt, erwartete die »Tenuvah« in diesem Jahre 50.000 Kisten Weintrauben, es wurden ihr aber nur 40.000 Kisten geliefert — die gleiche Menge wie im vergangenen Jahre. Die Chamsinwinde hatten einen ungünstigen Einfluß . auf die Qualität und infolgedessen auch auf die Preise. Außer Trauben aus den Arbeiterwirtschaften kamen auch Trauben aus Atlit und Samaria in großen Mengen auf den Markt. In Samaria (Sichron Jacob) befindet sich jetzt die größte jüdische Weinfläche; die diesjährige Ernte belief sich dort auf 7000 Kantar. Die Weinpflanzungen in Rischon-le-Zion und Rechoboth wurden zum größten Teil vernichtet odeil vernachlässigt, um für Zitruspflanzungen oder Bauplätze Platz zu machen, Die Ernte dort ist daher viel kleiner als diejenige von Samaria geworden. Die Tafel- und Weintrauben reichen nicht aus, um den hiesigen Bedarf zu decken. Die Nachfrage nach Tafelwie Weintrauben ist gestiegen. Große Mengen werden aus Transjordanien und Syrien (in der Spätsaison) importiert, obwohl Palästina ein ausgesprochenes Weinland ist und Weinanpflanzungen sogar im Gebirge gedeihen. Die Arbeitersiedlungen pflanzen jedes Jahr neue Weinstöcke an. Von den 1.2 Mill. Weinstöcken, die im letzten Jahr neu gepflanzt wurden, haben die Juden 40% gepflanzt. Die Regierung ermutigt zum Anbau von Wein durch Instruktoren, Versuchsstationen