Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 18 (1935)
- Issue
- Heft 11 (November 1935)
- Article
- Der Moschaw Kfar Jecheskel und seine Wirtschaftsstruktur
- Date
- 1935-11-01
- Page
- Seite 591 (sequence 12)
- Language
- German
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I. Lebendes Inventar . . . ........ . . 15.830 £P (25.6%) Hievon 205 Kühe, 57 Färsen, 107 Kälber, 65 Stück Arbeitsvieh im Werte von insgesamt ............14.108 £P Geflügel in einer Anzahl von 7077 mit einem Wert von........ 1.722 £P II. Wirtschaftsgebäude und -anlagen......17.919 £P (29.1%) Hievon Ställe.........13.420 £P Hühnerställe..........1.821 £P Kükenhäuser.......... 760 £P Holzschuppen......... \02j4 £P Installationen......... 977 £P Umzäunungen......... 838 Y2 £P IIL Wohngebäude............ 12.752 £P (20.6%) Hievon Häuser......... 12.439 £P Zriffim (Holzbaracken)...... 313 £P IV. Maschinen, Geräte, Werkzeuge...... 2.284 £P ( 3.7%) V. Pflanzungen............. 9.650 £P (15.6%) Hievon Pardessim........ 7.750 £P Obstbau........... 1.900 £P VI. Investierungen im öffentlichen Vermögen des Moschaw............... 3.333H £P (5.4%) 591 61.768H£P (100.0%) Die Milchproduktion Kfar Jecheskel betrug im abgelaufenen Jahr (einschließlich Eigengebrauch für Haus und Aufzucht) rund 700.000 Liter. Der Viehstock hat in den letzten Jahren eine bedeutende Aufbesserung erfahren; die Milchleistung je Kuh hat sich wesentlich gehoben (zur Illustration sei angeführt, daß sechs Jahre vorher die Milcherzeugung sich bei einem Kuhbestand von 165 auf nur rund 240.000 Liter stellte). Jeder Chawer des Moschaw hat ein Eigenhaus. 7 Chawerim besitzen außerdem noch Zriffim (Baracken). Jeder Chawer verfügt über einen Kuhstall, 47 Chawerim über Hühnerställe, 22 über Kükenhäuser. Der Gebäudewert wurde dem Bauwert gleichgesetzt, der Wert des lebenden Inventars hingegen natürlich dem Zeitwert (zum Zeitpunkt der Enqueteaufnahme). Anglo-Palestine Bank Dieses Institut, das sich eine führende Position in der palästinensischen Volkswirtschaft errungen hat, verstärkt neuerdings ihre Grundlage. Sie erhöht ihr Aktienkapital um 250.000 £ 4J^% rückkaufbarer Vorzugsaktien zu 1 £, an deren Übernahme auch die Lloyds Bank teilnimmt. Von den stimmberechtigten Aktien bleiben nach wie vor 97% in Händen des Jewish Colonial Trust, der entgegen der früheren Absichten, bestehen bleibt. Der Jahresabschluß weist einen Gewinn von 113.843 £ aus, von dem 40.000 £ reserviert werden. Der Rest zuzüglich des Gewinnvortrages von 1933, 10.623 £, wird teils zur Auszahlung einer Dividende von 8%, teils zur Dotierung des Reservefonds mit 50.000 £ wodurch dieser auf 140.000 £ gebracht wird — verwendet werden.