Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 18 (1935)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1935)
- Article
- [Rezension] / a. b.
- Date
- 1935-10-01
- Page
- Seite 561 (sequence 2)
- Language
- German
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Autor, daß der Legislative Council ein Mittel für ein Zusammenarbeiten von Juden und Arabern sein würde. Über die staatlichen Bestrebungen der Juden sagt er, daß die Sicherheit des Aufbauet am besten durch Erhaltung der englischen Weltmacht im Osten des Mittelmeeres garantiert wäre. — Die sachkundige, wohlabgewogene Darstellung der Materie durch einen sehr gut informierten wohlwollenden und kompetenten nichtzionistischen Beurteiler, wird in zionistischen Kreisen sicher gebührende Beachtung finden. a. b. The Fiscal System of Palestine by Dr. A. Granovsky, »Mischar we Taasia«, Publishing Co. Ltd., Jerusalem, 1935, S. 347. —- Der Autor hat sein 1933 erschienenes Buch »Das Steuerwesen Palästinas« (von uns besprochen in Nr. 8/9, 1934, S. 390) vorkommen umgearbeitet in englischer Sprache neu herausgegeben. Die Ziffern sind zumeirt bis inklusive 1934 gegeben, die neue Grundsteuer ist aufgenommen worden. Wir behalten uns vor, auf das Buch noch ausführlich einzugehen. Erez Israel, Hebräische Karte 1 :800.000, von Dr. A. J. Braver, »Dvir«-Verlag, Tel Aviv. — Neben der großen hebräischen Wandkarte des Verfassers hat es bisher an einer kleinen hebräischen Karte gefehlt. Jene des KKL war mehr eine Übersichtskarte mit besonderer Heraushebung der jüdischen Kolonien. Als solche leistet sie gute Dienste. Die vorliegende Karte von Dr. Braver, die auch Nebenkärtchen und Profile aufweist, ist sehr genau gearbeitet und wird namentlich für den Schulunterricht gute Dienste leisten. A Retrospect and a Program» Von Israel B. Brodie. Herausgegeben vom Am. Ec. Com. for Palestine New York, 32 Seiten. — Der Vorsitzende der Am. Ec. Com. gibt einen Rückblick auf die Tätigkeit dieser Institution und macht Vorschläge für die weitere Arbeit. Insbesondere schlägt er die Gründung einer Industriebank mit 250.000 £ Kapital vor, sowie eine zentrale Wasseraufnahme. Er empfiehlt ferner die Einrichtung einer Studien- und Plankommission, was ja auch auf dem 19. Kongreß beschlossen worden ist. Jüdischer Almanach auf das Jahr 5696, redigiert von Dr. Felix W e 11 s c h, mit zahlreichen Abbildungen, Verlag »Selbstwehr«, Prag, S. 200. — Auch der diesjährige Prager Kalender ist in Form und Inhalt gleich ansprechend. Die Beiträge sind sehr mannigfaltig und gediegen. Besonders hervorzuheben ist der Beitrag Hugo Bergmanns, der eindringlich von den Gefahren der Masseneinwanderung für das Werden eines hebräischen Volkes — nicht nur eines hebräisch sprechenden — mit eigener Kultur, handelt. Er weist auf den ungeheuren Reichtum des hebräischen Schrifttums hin und die Notwendigkeit, sich in harter Arbeit, dessen Schätze anzueignen. Der Herausgeber des Almanachs, Dr. Felix Weltsch, steuert eine Abhandlung über den jüdischen Witz bei, die alle Vorzüge dieses geistreichen, humorvollen und so liebenswürdigen, wie tiefen Autors zeigt. Gedichte von Bialik, Aufsätze über Palästina, jüdisches Volksleben, Humoresken u. a. m., gestalten den Inhalt sehr abwechslungsreich. c. m. Almanach des Schocken-Verlages auf das Jahr 5696. Mit einer Bildtafel, Schocken- Verlag, Berlin, S. 185. — Wie seit Jahren, ediert auch heuer dieser glänzend geleitete Verlag einen Almanach, der wieder eine Fülle des interessantesten jüdischen Stoffes in reicher Vielfalt ausbreitet. Die bekanntesten Namen, wie Agnon. Baeck, Bialik, Buber, Gordon, Rosenzweig, Strauss u. a. sind vertreten, daneben, wie stets, auch Stücke aus dem jüdischen Schrifttum, Auszüge aus demnächst erscheinenden Büchern und anderes mehr. Gerade diese Vielfalt der Beiträge läßt den Reichtum jüdischen Geistesgutes erkennen. d. h.