Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 18 (1935)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1935)
- Article
- Die Hule-Konzession [Nachricht]
- Date
- 1935-10-01
- Page
- Seite 550 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Das jüdische Interesse erheischt, daß die Planung und Durchführung durch jüdische Kräfte geschehe. Der Kongreß hat deshalb einen Beschluß gefaßt, die Exekutive und der KKL mögen alle Maßnahmen ergreifen, um den nationalen Charakter des Hule- Werkes zu sichern. Fruchtanpflanzung. Nach einer von »Palnews« mitgeteilten Aufstellung des Direktor of Agriculture and Forests sind in der Pflanzungssaison 1934/35 insgesamt 1,137.215 Fruchtbäume angepflanzt worden, zu denen noch 1,198.860 Weinstöcke hinzukommen. Die Anpflanzungen stellen sich im Vergleich zu der Pflanzungssaison 1933/34 in ihrer Verteilung auf die verschiedenen Fruchtarten wie folgt: 1934/35 1933/34 Oliven ........ . 169.120 166.600 Feigen ........ . 196.375 229.000 Äpfel ........ 76.220 61.400 Birnen........ 9.280 4.100 Quitten........ 2.060 3.000 Pflaumen ....... 16.315 8.850 Aprikosen....... . 49.665 29.000 Mandeln ....... . 586.570 418.300 Pfirsiche....... 4.775 7.000 Granatäpfel ...... 10.380 10.000 Bananen ....... 6.000 14.500 Wallnüsse ....... 995 | 40.000 Andere Fruchtarten .... 9.500 / Insgesamt . . 1,137.215 991.750 Weinstöcke ...... . 1,198.860 780.000 Insgesamt . . 2,336.075 1,771.750' Diese Ziffern, die auf Feststellungen der Landwirtschaftsinspektoren im ganzen Lande beruhen, ergeben vor allem bei Mandeln, Aprikosen, Pflaumen und Birnen wesentlich höhere Anpflanzungen als im letzten Jahre. Bei Oliven, Äpfeln, Granatäpfeln halten sich die Anpflanzungen mit gewissen Steigerungen ungefähr auf dem Vorjahresniveau. Dagegen sind die Anpflanzungen von Feigen, Quitten, Pfirsichen, Bananen und anderen Fruchtarten niedriger als im Vorjahre. Die Weinanpflanzungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um mehr als 50% erhöht, etwas über 500.000 Weinstöcke entfallen auf okulierte, annähernd 700.000 auf nicht okulierte Weinstöcke. Die Aussichten der Zitrusernte. Infolge verbesserter klimatischer Verhältnisse ist die Ernteschätzung, die wegen der Sturmschäden 7J/£ Millionen Kisten betrug, auf ^Yl erhöht worden. Die Ernte in Grapefruit wird auf \l/2 Millionen Kisten geschätzt. Die Erfolge der Bohrungen« Der Bericht des Landwirtschaftsdepartements der Exekutive gibt Ziffern darüber, wie sehr sich seit Anwendung der geophysikalischen Methoden die Ergebnisse der Bohrungen verbessert haben. Der Prozentsatz der erfolgreichen Bohrungen stieg von 32 auf 77%, der der erfolglosen fiel demnach von 68 auf 23%. Die durchschnittliche Wassermenge per Brunnen stieg von 8.6 auf 55 m3 per Stunde, die durchschnittliche Tiefe der Brunnen von 42 auf 90 m. Wasserfunde* Wir haben in Nr. 8/9, S. 486, mitgeteilt, daß durch die geophysikalischen Untersuchungen von Loehnberg-Loewenstein im Gebiete Karkur eine weitere Bohrung veranlaßt wurde. Diese ist inzwischen von Kibuz Ain Shemer durchgeführt