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Palästina · 1935-08-01 · Heft 8-9 (August 1935) · p. Seite 494

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
18 (1935)
Issue
Heft 8-9 (August 1935)
Article
Die Frage der Industriebank der Jewish Agency [Nachricht]
Date
1935-08-01
Page
Seite 494 (sequence 2)
Language
German
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Jüdeae« erwidert Direktor S. Hoofien (APB) auf diese. Die neue Gründung wolle nur die Aktionen zentralisieren und fortsetzen, die von der APB und der Pal. Econ. Coop. bisher geführt wurden und streng begrenzte Kredite für 1 bis 5 Jahre an kleine und mittlere Industrien geben, zur Ausdehnung ihrer Unternehmungen. Gerade weil solche Kredite mehr Risken laufen als kurzfristige, muß ein eigenes Institut dafür geschaffen werden, das aber nur einen beschränkten Umfang haben wird. Industriebank« Einer Mitteilung des Industriellenverbandes entnehmen wir, daß das Kapital der von diesem gegründeten Industriebank 9000 £ beträgt und verdoppelt werden soll. Der Reingewinn betrug 1934 1190 £P. Kapitalerhöhung der Arbeiterbank* Wie »Palcorr« meldet, beschloß die Bank Hapoalim — Arbeiterbank ihr Aktienkapital durch Ausgabe einer neuen Emission von Aktien i n Betrage von 18.000 £ auf 100.000 £ zu erhöhen. Das bisher eingezahlte Aktienkapital der Bank beträgt 82.000 £P. — Auf diese Weise wird das Eigenkapital der Arbeiterbank zusammen mit ihren Reserven in Höhe von 30.000 £ einen Gesamtbetrag von 130.000 £P erreichen. Tschechoslowakische Bank* Wie »Palnews« melden, wurde von der bekannten Firma Philipp Mayer & Co. in Haifa eine Bank »Czechoslovak-Palestine Bank Ltd.« mit 50.000 £ Kapital, wovon die Hälfte eingezahlt wurde, gegründet. ARBEIT. Jüdische und arabische Arbeiter bei Regierungsarbeiten» Die Palästina-Regierung hat, wie die »ITA« meldet, die Histadruth Haowdim mit dem Bau eines neuen Wasserreservoirs für Jerusalem beauftragt. Von arabischen Mitgliedern des Stadtrates ist nunmehr verlangt worden, daß die Histadruth bei den Bauarbeiten auch arabische Arbeiter beschäftigen solle. Von jüdischer Seite ist eingewendet worden, daß arabische Unternehmer bisher nicht Wert darauf gelegt hätten, auch jüdische Arbeiter zu beschäftigen. Es ist eine Einigung dahin zustande gekommen, daß die Histadruth verpflichtet sein soll, jüdische und arabische Arbeiter anzunehmen. Dies soll bei allen städtischen Aufträgen gelten. Solei Boneh* Wir haben in Nr. 7, S. 383, und in obiger Notiz von der Vergebung von Regierungsarbeiten an die Histadruth berichtet. Diese hat zur Durchführung der Arbeiten die Gesellschaft »Solei Boneh«, Korporative für öffentliche und Baurabeiten mit einem Kapital von 15.000 £, die im März 1927 ihre Tätigkeit eingestellt hatte, wieder aufleben lassen. Neuerdings übertrug die Regierung dem »Solei Boneh« den Bau von Straßen bei Tel Mond und Raanana. (Das Kapital des S. B. erscheint klein, es betrug 1927 28.000 £ und reichte damals nicht aus.- Schon 1934 führten die Arbeiterbaugesellschaften Arbeiten im Wert von 1 Million £ aus. Bei Vermehrung der Umsätze müßte das Kapital erhöht werden, um nicht wieder mit teuerem Bankkredit und großen Risken arbeiten zu müssen. — Die Red.) Arbeitslosigkeit« In Tel-Aviv und Haifa macht sich wegen der Verlangsamung der Investitionstätigkeit ein Rückgang der Beschäftigtenzahl fühlbar. KULTURELLES LEBEN. Realschule Haifa» Die Schule unter Leitung von Dr. Biram bereitet die Übersiedlung des Internats auf den Karmel vor, wo auch eine Zweigschule errichtet werden soll. Die Schule zählt 773 Schüler.

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