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Palästina · 1935-08-01 · Heft 8-9 (August 1935) · p. Seite 493

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
18 (1935)
Issue
Heft 8-9 (August 1935)
Article
Eine Hypothekenbank für öffentliche Werke [Nachricht]
Date
1935-08-01
Page
Seite 493 (sequence 2)
Language
German
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erleichtern, wobei sie ja die Bedingungen, unter denen sie ihre Hilfe gewährt, festsetzen könnte. Misrachi Bank* Die Bilanz für 1934 weist an wichtigsten Posten aus: Passiva: Aktienkapital (abgerundet in £P) 19.500, Reservefonds 11,300, Depositen 348.000, verschiedene Kreditoren 33.000; Aktiva: Kassa und Banken 109.000, Wechsel 147.500, Vorschüsse 123.000. Außerdem sind als durchlaufende Posten: Wechsel zum Inkasso 79.700, Sicherstellungswechsel 115.000 und Garantieleistungen für Zölle gegen Depots 20.000 ausgewiesen. Der Gewinn betrug 10.300 £, wovon 5500 reserviert werden. — Wir bemerken hiezu: Wie bei vielen Banken Palästinas ist auch hier das Verhältnis von Aktienkapital und Umsätzen ein viel zu abnormales. Die Bank hält daher einen sehr großen Betrag liquid, auch macht sie relativ starke Rücklagen, trotzdem aber wäre es empfehlenswert, das Nominalkapital von 60.000 £ baldigst aufzufüllen, das, angesichts der getätigten Umsätze, noch immer nicht zu groß ist. Der relativ außerordentlich hohe Nettogewinn (von dem 1934 arbeitend gewesenen Eigenkapital von 19.500 + 3500 Reserve 23.000 macht er 45% aus!) erklärt sich nur aus dem Mißverhältnis zwischen Eigenkapital und fremdem Kapital. Jedenfalls werden die Aktien bei der vorhandenen Rentabilität und Liquidität leicht abzusetzen sein. The Palestine Mercantile Bank Ltd,, Haifa. Der Jahresbericht 1934 (10. Geschäftsjahr) betont, daß die Bank die einzige ist, die seit Bestand kontinuierlich 7% Jahresdividende bezahlt hat. Die Bilanz weist in den Hauptposten aus (abgerundet, alles in £P): Eingezahltes Kapital 41.200, Reserve 3700, Depositen und Kreditoren 271.000, Kassa und Bankguthaben 71.500, diskontierte Wechsel 150.300, Vorschüsse gegen Sicherheiten 94.400. Wir finden bei dieser Bank ein gesünderes Verhältnis zwischen Aktienkapital und Umsätzen, Kreditoren und Debitoren als bei manchen anderen Banken Palästinas. Es ist daher anzunehmen, daß die Begebung der restlichen zirka 9000 £ Aktien in diesem Jahr glatt vonstatten gehen wird. Im Vorjahr sind rund 8500 £ Aktien verkauft worden. Von dem Gewinn, rund 4000 £P, werden 1300 £ in den Reservefonds gelegt und es wird eine Dividende von 7% verteilt. Die Stärkung des Reservefonds, der gegenwärtig 5000 £P ausmacht, ist auch weiterhin zu empfehlen. Die Farmerbank, »Boustnai« Nr. 13 veröffentlicht einen Bericht der ^Rank Haikarim«. Sie hat am 16. September ihren Betrieb eröffnet. Bis Juni waren 21.720 £P Anteile verkauft, worauf 11.125 £P eingezahlt wurden. Obligationen (mit 5% Verzinsung) dürfen von der Bank nur den Betrag von 64.500 £P ausgegeben werden. Die erste Serie davon, 30.000 £P, wurde im Lande emittiert, deren Verkauf von der APC organisiert wird, durch die über 20.000 £ an verschiedene Institute schon placiert wurden. Die zweite Serie von 34.000 £P soll im Ausland begeben werden. Kreditgesuche im Betrag von 45.286 £P wurden bewilligt. Die Bewilligung zur Ausgabe der Obligationen hat die Bank nur erhalten, weil die Gründer die Regierung versicherten, daß im Laufe 1935 das Aktienkapital von 50,000 £ voll eingezahlt werden wird. Die Bankleitung appelliert daher dringend an die Farmer, Aktien zu zeichnen, Erst wenn die 50.000 £ von ihnen selbst aufgebracht sein würden, wird die Emission weiterer Aktien in gleichem Betrag möglich sein. Die Frage der Industriebank der Jewish Agency* Wie bekannt, beschloß die Exekutive der JA, sich mit 25.000 £ an einer neuen Industriebank zu beteiligen. Wie wir in Nr. 7, S. 387, mitgeteilt haben, erhob Mr. Joseph L. Cohen dagegen einige sachliche Einwände. In einer Erwiderung, abgedruckt in Nr. 10 von »The New

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