Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 18 (1935)
- Issue
- Heft 8-9 (August 1935)
- Article
- Der Stand der jüdischen Arbeit in den Pflanzungskolonien [Nachricht]
- Date
- 1935-08-01
- Page
- Seite 489 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Der Stand der jüdischen Arbeit in den Pflanzungskolonien« In den acht großen jüdischen Kolonien: Petach Tikwah, Rechoboth, Chedera, Rischon, Kfar Saba, Herzlia, Raanana und .Ness Ziona waren Mitglieder der Histadruth beschäftigt: aml.X. 1934 am 1. IV. 1935 Bei der Arbeit in den Kolonien 4651 6359 In den Genossenschaften in der Nähe der Kolonien 2843 3044 7494 " 9453 Neue Baugesellschaft» Die British Palestine Corporation Ltd., Aktienkapital 100.000 £P, eingezahlt 68.000 £P, erwarb nach »Palnews« in Rechoboth 130, in der Haifabay 120, auf dem Kanaangebirge 1000 Dunam. In Rechoboth sollen 200 Häuser gebaut und auf Ratenzahlung verkauft werden. Die Schule der Farmerorganisation. Die landwirtschaftliche Mittelschule in Pardess Chana beginnt mit dem Bau der Wohn- und Wirtschaftsgebäude. Es wird Vorsorge für 25 Internisten getroffen. Kadoorischule in Tulkarem. Die arabische Kadoorischule ist um 300 Dunam vergrößert worden. Die Entwicklung der Bienenzucht. In »Boustnai« Nr. 13 wird über die überaus raschen Fortschritte der Bienenzucht berichtet. Die Zahl der Bienenstöcke betrug: Jüdische Arabische Insgesamt Jahr Zahl % Zahl % Zahl 1932 4.437 70 1.949 30 6.386 1933 5.943 73.7 2.119 26.3 8.065 1934 11.191 80 2.794 20 13.985 Von den nichtjüdischen Bienenstöcken befinden sich 1200 allein in dem arabischen Dorf Kfar Baruriah bei Ramallah. Die 150.000 Dunam Organenpflanzungen in Judäa könnten allein 80.000 Bienenstöcke ernähren, indes 1934 bloß 6967 in ihrem Gebiet standen. Die Einnahmen der Stöcke hängen von zwei Faktoren ab: Von der Honigernte und von den Produktionskosten. Die jährlichen Ausgaben per Stock sind ca. 720 Mils. Der Transport steigert sie um 100 bis 200 Mils. Der Ertrag ist per Stock mindestens 12 kg Orangenhonig oder 14 kg Eukalyptushonig oder 15 kg bei Feldblumenhonig. Bei diesen Ziffern wird ein Ertrag abgeworfen. Siedllingsarbeit* Der Stand der Besiedlung in der Haifa-Bay. Hierüber gibt »Palcorr« einen Überblick. In der Industriezone hat der KKL vorläufig nur 230 Dunam zu beiden Seiten der Chaussee Haifa—Akko parzelliert und Gelände an 53 verschiedene Fabriken verpachtet, von denen 27 bereits errichtet wurden. Ferner wurden Verhandlungen mit einer Anzahl ausländischer Fabrikanten geführt, die ihre Unternehmungen nach Palästina verlegen und sie auf KKL-Boden im Emek Zebulun (Haifa-Bay) errichten wollen. Noch energischer entwickelt sich die Aufbautätigkeit im städtischen Bezirk des Emek Zebulun. Sobald der KKL dort die Drainagearbeit beendet hatte, wurde das Arbeiterviertel »Kiriat Chaim« errichtet, in dem bisher 600 Häuser gebaut wurden und in dem weitere 200 Häuser, darunter einige größere Gemeinschaftshäuser, gebaut werden sollen. Jüngst wurden im Emek Zebulun zwei weitere neue Viertel errichtet: »Kiriat Motzkin«, für Juden des Mittelstandes, und »Kiriat Bialik«, gegründet durch deutsche