Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 18 (1935)
- Issue
- Heft 8-9 (August 1935)
- Article
- Die Grundtypen der jüdischen Kolonisation in Palästina
- Date
- 1935-08-01
- Page
- Seite 428 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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- Haifa 1× ep/1047930
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Name des Kibuz Anzahl der Mitglieder Mischmaroth bei Pardess Chanah . . . .104 Uschah ............86 Gordonia-Chulda.........70 Kwuzath Schiller.........65 Gordonia Gimmel.........62 Anmerkung: Angaben des Merkas Hachaklai zu Ende 1934. Diese Gegenüberstellung schließt neben den Kwuzoth auch die Einheiten ein, die als Kibuzim bereits Ansiedlungsanfänge aufweisen, hingegen nicht solche Einheiten, deren Ansiedlung noch vollständig aussteht. Schließlich seien noch einige Sonderangaben über die Aufnahme deutscher Einwanderer in den Kwuzoth und Kibuzim gemacht. Nach einer soeben abgeschlossenen Zählung wurde für die Zeit vom 1. April 1933 bis 1. März 1935 eine Gesamtziffer der allein von diesen beiden Kolonisationstypen aufgenommenen deutschen Einwanderer in Höhe von 2359 ermittelt. Hievon sind in der Zwischenzeit 606 Personen abgegangen, so daß sich eine Nettoziffer von 1753 ergibt, die sich wie folgt verteilt: 1637 Mitglieder, 52 Elternangehörige, 64 Jugendliche. Wir haben diese Ziffern angeführt weniger um den zahlenmäßigen Gegenwartsstand der Mitglieder der Kwuzoth und Kibuzim, Moschawim und Irgunim zu illustrieren, als vielmehr um die Grundtendenz aufzuzeigen, die in ihrem Ergebnis, ganz gleich um welche Ziffer es sich handelt, eindeutig zum Ausdruck bringt, was wir oben allgemein feststellten, daß gerade der gemischt-wirtschaftliche Agrarsektor, dessen Grundpfeiler die vorerwähnten Kolonisationstypen sind, im Rahmen der herrschenden Fluktuation eine Insel darstellt und eine erfreuliche Festigkeit und Widerstandskraft gegen diese auf das gesamte jüdische Wirtschaftsleben nachteilig einwirkende Erscheinung aufweist. -Diese Tatsache zu betonen, ist umso notwendiger, als sie so häufig übersehen, zumindest nicht in ihrer ökonomischen Bedeutung genügend gewürdigt wird. Die Ansiedlung auf Emek-Chefer (Wadi el Chawerith) Von Rubin Robert Horowitz, Jerusalem. Vorb. d. Red. Wir haben wiederholt über diese bedeutsame Neukolonisation berichtet. Der nachstehende Artikel gibt eine Übersicht und eine Zusammenfassung ihres gegenwärtigen Standes. Lange Jahre bestand eine Lücke zwischen dem Scharon-Block nördlich von Tel-Aviv und dem Schomron-Block südlich von Haifa. Eine Karte des jüdischen Bodenbesitzes in Palästina zeigte einen großen Abstand zwischen Herzlia und Chederah, der in den letzten Jahren verschwand mit dem Ankauf des Wadi Chawareth durch den Jüdischen Nationalfonds. Lage und Klima. Vor über fünf Jahren gelang es dem KKL, dort eine Fläche von über 30.000 Dunam endgültig zu erwerben. Ein Gebiet, das sich östlich vom Mittelländischen Meere bis acht Kilometer vor der Eisenbahnlinie Ludd—Haifa erstreckt, nördlich fast an den Boden von Chederah stößt, südlich an das Gebiet von Nathania grenzend.