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Palästina · 1935-07-01 · Heft 7 (Juli 1935) · p. Seite 386

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
18 (1935)
Issue
Heft 7 (Juli 1935)
Article
Ruthenbergwerk [Nachricht]
Date
1935-07-01
Page
Seite 386 (sequence 1)
Language
German
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IRI
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386 Haifa- Ruthenbergwerk Das neu errichtete Elektrizitätswerk, das mit Öl betrieben wird, ist in Funktion getreten. INDUSTRIE. Zementfabrik* Wir haben wiederholt über die Errichtung einer neuen Zementfabrik, »Schimschon«, berichtet. Wie »Palnews« melden, beträgt das Kapital der Gesellschaft 250.000 £P, wovon 100.000 £P von verschiedenen Institutionen übernommen wurden. Die Gesellschaft hat 2000 Dunam Bodens bei Har Tuv erworben. (Har Tuv liegt an der Eisenbahnstrecke Tel-Aviv—-Jerusalem, nahe des Anstiegs des jüdischen Berglands aus der Ebene, hat daher günstige Frachtverbindungen nach Jerusalem und Tel-Aviv. Das Gebiet ist reich an den erforderlichen Rohmaterialien.) HANDEL UND KONSUM. Konsumgenossenschaftszentrale »Hamschbir«* Wie »Palcorr« meldet, betrugen die Gesamteinnahmen der Genossenschaft im Jahre 1934 198.869 £P, gegenüber 122.815 £P im Jahre 1933. An Tozereth Haarez-Produkten wurden für 130.711 £P verkauft; hievon landwirtschaftliche Produkte für 64.290 £P, industrielle Produkte für 66.420 £P. Der Bruttogewinn beträgt 6.7%« Die Gesamtausgaben betragen 3.55% des Umsatzes, der Nettogewinn 3.17% vom Gesamtumsatz. Das Kapital der Gesellschaft bis zur Bilanz betrug 18.498 £P (im Vorjahre 12.553 £P). Der Gesellschaft gehören 106 Mitglieder mit 425 Aktien zu je 10 £ an. Mit dem »Hamaschbir« sind 34 Genossenschaften verbunden, denen 4080 Mitglieder angehören. Der Erlös der Filialen betrug 1934 171.064 £P (im Jahre 1933 93.594 £P). Die Filialen haben beim »Hamaschbir« Produkte für 48.750 £P gekauft (sie verkaufen auch Gemüse, Eier, Milch und anderes, womit sich der »Hamaschbir« nicht befaßt). Die 34 Genossenschaften beschäftigen 131 Arbeiter mit einem Jahreslohn von 9988 £P. KREDITWESEN. Bank SerubabeL Dieses Institut ist eine Zentralbank für 31 Kreditgenossenschaften und Vorschußkassen, die je nach ihrer Größe mehr oder weniger Anteile (vor 3 bis 1000) besitzen. Insgesamt betrug das Anteilkapital Ende 1934 9137 £P, davon 7102 eingezahlt, 2035 Verpflichtungen. Der Reservefonds betrug 816 £P (Vorjahr 216), ferner ist ein Fonds von 683 £P für Kredite an deutsche Ansiedler vorhanden. Von den 50.000 Schuldbriefen der Bank waren bis 31. XII. 1934 38.417 £P an die angeschlossenen Mitgliedskassen verkauft. An kurzfirstigen Darlehen waren Ende 1933 23.964 £P ausständig, von mittelfristigen Darlehen (auf 12 Monate) 55.704 £P. Die Gewährung von Darlehen hat sich gegen das Vorjahr sehr vergrößert, die kurzfristigen konnten wegen stärkerer Konzentration der Einlagen ebenfalls ausgedehnt werden, die meist selbst kurzfristig waren. Die Zunahme der mittelfristigen stammt aus der starken Vermehrung der Tätigkeit der angeschlossenen Genossenschaften auf dem Gebiete der konstruktiven Arbeit. Von den mittelfristigen Darlehen entfielen 74.67% auf die ländlichen Gründungen, bei den kurzfristigen nur 42.28%. Die Rückzahlungen wurden bisher ausnahmslos aufs pünktlichste geleistet, es kam kein Rückstand vor. Reserven: Die Reserven, die von 20 angeschlossenen Kassen bei Serubabel gehalten werden, betrugen 26.900 £P. Da bei der Zentralbank nur zirka 5% solcher Reserven hinterlegt worden waren, so betragen die Gesamtreserven der Gesellschaften

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