Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 18 (1935)
- Issue
- Heft 7 (Juli 1935)
- Article
- Chedera [Nachricht]
- Date
- 1935-07-01
- Page
- Seite 385 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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- Aleppo 1× ep/1047811
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Chedera. Kürzlich besuchte der Oberkommissär diese Kolonie. Es wurde ersucht, daß die Regierung sich an den Entsumpfungsarbeiten sowie an dem Bau eines Krankenhauses, einer Schule und einer Chaussee beteilige. Hilfswirtschaften in Chedera für deutsche Einwanderer« 20 bis 30 Plätze zu V/2 Dunam werden deutschen Einwanderern als Hilfswirtschaften für arbeitende Familien reserviert (Anfragen an Dr. Krolik, Tel-Aviv, Lilienblumstr. 26). Mischmar Haemek« Vor kurzem fand eine kleine Feier beim Kinderhaus der Kolonie statt. Die Kindergemeinschaft umfaßt alle Kinder in den »Haschomer Hazair«-Siedlungen, sowie solche aus Deustchland, insgesamt 70. Die Schule steht auf dem höchsten Punkt der Kolonie, deren Siedler alle noch in Baracken wohnen. Die Kinder sind in Gemeinschaften zusammengefaßt und genießen auch Arbeitsschulung. Hartieh. Der Kibbuz des Haschomer Hazair: »En Scharon« (60 Familien), der 5 Jahre in MigHal gearbeitet hat, wird jetzt auf dem KKL-Boden Hartieh, 1250 Dunam, angesiedelt. Ein Teil des Kibbuz bleibt auf Außenarbeit, bis mit dem ersparten Geld die Siedlung voll entwickelt werden kann. Afuleh. Zur Ansiedlung von 40 deutschen Familien auf Grund intensiver Landwirtschaft wurden bei Afuleh 1000 Dunam Bodens gekauft. Hule* Mit dem Bau der ersten 2 Arbeiterhäuser wurden von der PLDC begonnen. Beisan. Zwischen Beth Alfa und Beisan wird eine neue Siedlung intensiver Wirtschaft für zirka 300 Familien auf KKL-Boden angelegt werden. Die Kibbuzim »Akiba« und »Tel Amal« (Haschomer Hazair) werden den Boden besetzen. Kirjath Anawim B* Bei dem Dorfe Abu Gösch, in der Nähe von Jerusalem, wird auf KKL-Boden eine neue Moschawsiedlung für 40 Familien mit je 15 Dunam und 80 Familien mit je 5 Dunam unter dem Namen »Kirjath Anawim B« errichtet Kfar Etzion» Wie wir erfahren, sind alle Anteile der Gesellschaft, die sich in Schwierigkeiten befand, von einem Kapitalisten aus Tel-Aviv erworben und die Arbeiten stillgelegt worden. Auch Ambulatorium und Apotheke, die bereits 3 Monate lang in Betrieb waren, sind gesperrt worden. (Es ist abzuwarten, ob es sich hier bloß um einen Bodeninteressenten handelt, oder ob die Siedlung nun auf kräftigerer Basis endlich realisiert werden wird. — Die Red.) Benjamina, Die Regierung wird in der Kolonie 4 Magazine und eine Zentralstelle für Zitrusfrüchte um den Betrag von 15.000 £ bauen. Die Frage der Kolonisation in Syrien. Über dieses Thema schreibt unser Mitarbeiter Ing. Loewy, Haifa, der, wie bereits mitgeteilt, selbst ein großes Projekt dafür entworfen hat, im »Ausweg«, Nr. 8. Ing. Löwy verfolgt nicht nur dieses, sondern er schlägt vor. Siedlungsgesellschaften für jüdische Kolonisation in Syrien zu gründen, die sich zu einer Interessengemeinschaft zusammenschließen sollten. In den großen Küstenebenen von Mittel- und Nord-Syrien, sowie in den bewässerbaren Ebenen zwischen Aleppo und Euphrat seien Ansiedlungen möglich. Der Völkerbund beschäftigte sich mit jenen von Assyrien (die bekanntlich im Irak unter Verfolgungen zu leiden hatten), und Frankreich mit solchen von Armeniern. Es ist zweifellos, daß dieses Land als Mandatsmacht auch der Ansiedlung von Juden günstig gesinnt ist. STÄDTE. Tel-Aviv. Habimah-Haus, Am 20. Juni wurde in Tel-Aviv im Beisein des Oberkommissärs der Grundstein zum neuen Gebäude der »Habimah« gelegt.