Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 18 (1935)
- Issue
- Heft 7 (Juli 1935)
- Article
- Bodenkauf des KKL [Nachricht]
- Date
- 1935-07-01
- Page
- Seite 384 (sequence 1)
- Language
- German
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384 LANDWIRTSCHAFT UND KOLONISATION. Bodenkauf des KKL. Durch einen Tausch im Norden des Landes rundete der KKL dort seinen Besitz auf 25.000 Dunam ab. Jüdische Bodenkäufe 1934. Nach dem Bericht der Regierung wurden im Jahre 1934 62.114 Dunam von Nichtjuden gekauft (Vorjahr 36.911). Gesamtkosten 1,647.837 £P (Vorjahr 854.796). Die Orangenpflanzungen» Die geschätzte Fläche betrug nach »Sikumim«: Ende 1932 Ende 1933 Anfang 1935 Jüdische Gärten .... 95.000 (62H%) 135.000 (64%) 150.000 (60%) Nichtjüdische Gärten . . 57.000 (37J^%) 75.000 ( 36%) 100.000 (40%) 152.000 210.000 250.000Dunam. Die Kosten per Kiste (nach »Sikumim«). Diese haben sich seit dem Vorjahr ermäßigt. Alle Beträge in Mils: Bewachung ücke und rpackung tnsport o X c o ikpapicr U) to c 3 '3 o ~5 m c 3 _o 's tJO fladen fsicht tersuchungs abe sammen r~ <u &> *H H s c£ 2 *o X i 3 < 3 < C 60 D*S 3 N 2.0 55.0 20.0 61.0 10.0 1.5 4.0 5.5 9.2 1.25 1.0 170.45 2.0 55.0 16.0 50.5 8.6 2 2.6 5.38 7.8 1.27 2.0 153.25 Siedlungsarbeit* Neue Verträge* Im Zusammenhang mit der Anleihe der Lloydsbank an den KH findet eine Revision der Verträge der Siedlungen mit dem Fonds statt, um eine schnellere Rückzahlung zu erlangen. Als erste Siedlung hat Ejn Charod den neuen Vertrag unterzeichnet und wird ab 1936 bis 1985 jährlich 1250 £ zurückzahlen. Konsolidierung« Die von der J. A. geplante Konsolidierung aller bis 1927 gegründeten Siedlungen wurde mit einem Aufwand von 66.275 £P durchgeführt. Es waren noch 27 Punkte zu konsolidieren. Der Kibbuz des »Haschomer Hazair« in Merchawja, der seit zwei Jahren Überschüsse erzielt, hat die Zahlung an den KH aufgenommen. Konferenz der Moschwe Owdim. Kürzlich fand eine solche in Kfar Jehoschua statt, an der Vertreter von 49 Siedlungen teilnahmen. Von den Beschlüssen ist zu erwähnen, daß ein Kollektivvertrag mit dem KH geschlossen und ein Zentralfonds für gegenseitige Hilfe in den Moschawim geschaffen werden soll. Bauten der Jewish Agency* In letzter Zeit sind von der JA in verschiedenen Kolonien Bauten und Baracken für fast 500 Personen errichtet, verschiedene hygienische Einrichtungen in einigen Siedlungen eingerichtet, Zelte aufgestellt worden u. a. m. Ber Tuwiah* Diese Kolonie, 1929 zerstört, 1931 neu aufgebaut, wird nach einem Plan der »Emica« mit Aufwand von 30.000 £P erweitert durch Ansiedlung von 45 Familien, davon 10 aus Deutschland. Ben Schemen* In dem Jugenddorf wurde Wasser, 100 m3 in der Stunde erbohrt. Bnei Brak* Über diese chassidische Siedlung auf der Strecke Tel-Aviv—Petach Tikwah berichtet J. Josefsberg in »Die Neue Welt« Nr. 475. Die Fläche der 1924 gegründeten Kolonie beträgt 12.000 Dunam, wovon 10.000 mit Orangen bepflanzt sind. Einwohnerzahl 3000, davon 80 Arbeiter. Im Orte gibt es 20 Fabriken. Einen Kilometer weit entfernt liegt die chassidische Kolonie Sichron Meier (1934 gegründet) mit derzeit 30 Häusern und 150 Seelen.