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Palästina · 1935-07-01 · Heft 7 (Juli 1935) · p. Seite 383

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Journal
Palästina
Volume
18 (1935)
Issue
Heft 7 (Juli 1935)
Article
Strasse Kalkilieh-Herzlia [Nachricht]
Date
1935-07-01
Page
Seite 383 (sequence 1)
Language
German
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IRI
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Straße Kalkilieh-Herzlia. Die Regierung vergab an die Histadruth den Bau dieser Chaussee. Bauwert 80.000 £. 450 jüdische Arbeiter werden beschäftigt werden. (Endlich werden damit die Scharonkolonien besser mit der Eisenbahn verbunden, doch wären noch andere wichtige Quer- und Längsverbindungen auszubauen. — Die Red.) AUSSENHANDEL. Exportstatistik« Wir haben wiederholt über die Mängel der amtlichen Außenhandelsstatistik berichtet (siehe auch den Artikel über dieses Thema von Dr. Alfred Marcus in Nr. 1). Inzwischen ist beschlossen worden, ein statistisches Amt zu schaffen (siehe Nr. 5, S. 270). Eine kleine Verbesserung finden wir in der Mai-Nummer. des »Commercial Bulletins«. Sie enthält bereits die Außenhandelsziffern vom Jänner; früher lagen die Veröffentlichungen 6 bis 7 Monate zurück. Wir hatten deshalb die Publikation der Monatsziffern, weil diese allzu veraltet waren, eingestellt. Außerdem wird eine vollständige, nach Untertiteln geordnete Liste der einzelnen Artikel im Vergleich mit dem Vorjahr gegeben. Wir begrüßen diese bedeutende Verbesserung und hoffen, daß auch auf anderen Gebieten die statistische Bearbeitung und die Publikationen durchgreifend werden verbessert werden. Das Amt selbst ist noch immer nicht in Erscheinung getreten, was auf die langwierigen Vorbereitungen zurückzuführen ist, wie sie nun einmal dem englischen Beamtentum eigen sind. Handelsvertrag mit Ägypten» Wir berichteten schon über die Geringfügigkeit der erzielten Resultate. Hierüber äußerte sich der Präsident des Industriellen-Verbandes, Schenkar, gegenüber »Palnews«: Trotz des Entgegenkommens wurde bisher fast nichts erreicht. Die Ergebnisse sind: 1. Ägypten reduziert den Seifenzoll um 1.50 £Ä per Tonne; 2. wurde eine kleine Ermäßigung des Zolles und Frachtsatzes für Wassermelonen während zweier Monate gewährt; 3. wurde eine Senkung des Zolles auf palästinensische Grapefruit und 4. eine unbedeutende Konzession für den Orangenexport nach dem 1. Mai erreicht. Weitere Verhandlungen sind vorgesehen. In jüdischen Kreisen beschwert man sich darüber, daß der Führer der Handelsdelegation Mr. Johnson einseitig die arabischen Interessen vertreten habe. Für den Export von Wein, den Ägypten nicht erzeugt, ebenso für die Industrieprodukte Palästinas wurde nichts geleistet. (Siehe darüber den Artikel von D. Horowitz in dieser Nummer.) Steigerung der Maschineneinfuhr. Nach einer Zusammenstellung steigerte sich der Import von Maschinen wie folgt: 1932 1933 1934 in £P . 219.656 532.963 1,109.304 Geräte, Instrumente, Apparate . . . 104.491 189.151 374.539 Elektrische Artikel und Apparate . . 76.569 144.865 278.504 400.716 866.979 1,762.347 Zentrale Maschinenimportfirma. Die drei größten palästinensischen Maschinenimportfirmen haben sich, wie »Palnews« melden, zur Engineering Corporation of Palestine Ltd. zusammengeschlossen. Chairman ist Col. Kisch. Beschäftigt werden 100 bis 150 Angestellte werden. Die Gesellschaft wird für größere Anlagen entsprechende Kredite gewähren. Sie übernahm von der JCJ die Anleihe für Bewässerungszwecke im Emek, 35.000 £ (siehe darüber Jahrgang 1934, S. 434 u. 498). Der Hafen von Gaza« Die jüdischen Zeitungen berichten, daß nach der Beendigung der Arbeiten im Hafen von Jaffa auch jener von Gaza verbessert werden soll.

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