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Palästina · 1935-07-01 · Heft 7 (Juli 1935) · p. Seite 382

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Journal
Palästina
Volume
18 (1935)
Issue
Heft 7 (Juli 1935)
Article
Sonstige jüdische Schulen [Nachricht]
Date
1935-07-01
Page
Seite 382 (sequence 1)
Language
German
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Sonstige jüdische Schulen. Nach dem Bericht der Regierung für 1934 gab es im Schuljahr 1933/34 folgende jüdische Schulen» die nicht dem Schulnetz der Jewish Agency angehörten: Schulinhaber Schulen Schüler ..... 9 4.172 , . . . . 1 377 Wizo............... ..... 2 142 ..... 8 763 Ben Schemen Waisenhilfe (vorläufig der J. A. unterstellt) 1 280 .....155 9.677 176 15.411 Ferner gab es 6 private jüdische Mittelschulen mit 609 Schülern. Die Rabbiner für Einheit» Eine Konferenz von 60 Rabbinern sprach sich anläßlich der Separierungsbestrebungen der Agudas dahin aus. daß die jüdische Lehre für alle Juden dieselbe sei und zweierlei Gemeinden daher nicht gebildet werden sollen. ~~ In der Agudah waren aber auf der eben abgehaltenen Landeskonferenz die Extremen führend. Zertifikate für Revisionisten. Die Exekutive hat mit dem revisionistischen Verband vereinbart, daß er weitere Zertifikate nach dem bisherigen Schlüssel zugeteilt erhält. WANDERUNG. April. Eingewandert 4364 Personen, davon 4226 Juden, weitere 330 jüdische Touristen erhielten Niederlassungserlaubnis. Der Kapitalistenklasse gehörten 447 Personen an mit 384 Familienmitgliedern. Arbeiter: 1207 mit 1108 Familienmitgliedern und 1006 angeforderte Verwandte. Mai» Eingewandert Juden: 4110, davon 350 der Kapitalistenklasse. Jänner^ Mai. Nach den provisorischen Feststellungen der J. A. betrug die Einwanderung der ersten 5 Monate 25.244 Juden (1934: 12.091). L Halbjahr. Nach Schluß der Redaktion wird bekannt, daß im ersten Semester 1933 rund 30.000 Juden eingewandert sind, VERKEHR. Die Bahn Haifa—Bagdad. In »The Near East and India« wird dieses Projekt und seine Aussichten sympathisch besprochen. Eine englische Firma hat bereits die Trasse überprüft. Die Bahn könnte erst in Jahren ein Erträgnis von 4% geben, ist also ohne Regierungshilfe nicht zu bauen. Die Initiative müßte von Irak ausgehen. Die Regierungen von Palästina und Transjordanien, durch die die halbe Strecke führen würde, oder die britische Regierung sollten Beihilfe leisten. (Wir haben wiederholt über den Stand dieser Frage berichtet. Da die Linie an die bestehende Bahn Haifa—Dera angeschlossen werden würde, so ist der palästinensische Teil schon gebaut und es ist nicht einzusehen, warum Palästina eine Bausubvention geben sollte, wofür jener offiziöse Artikel ein Fühler ist. Bei dem schlechten Stande der Finanzen von Transjordanien und Irak wäre es diesen Ländern wohl gelegen, daß Palästina aus seinen reichen Überschüssen ihnen zu Hilfe käme. ~~ Die Red.) Radiostation. Zwei Empfangstürme sind bei Ramallah im Bau. Die Sendestation wird sich in Jerusalem befinden. Der Senderaum wird nach Fertigstellung des neuen Postgebäudes in diesem eingerichtet und inzwischen provisorisch untergebracht werden. Eisenbahnverkehr 1934. Die palästinensischen Bahnen hatten nach »Palnews« 1934 eine Einnahmesteigerung von 23%. Die Zahl der beförderten Passagiere ist von 1J4 auf 1.9 Millionen gestiegen.

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