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Palästina · 1935-07-01 · Heft 7 (Juli 1935) · p. Seite 381

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
18 (1935)
Issue
Heft 7 (Juli 1935)
Article
Die Regierungsschulen [Nachricht]
Date
1935-07-01
Page
Seite 381 (sequence 2)
Language
German
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arabischen (44.829), obzwar die Juden im Schuljahr 1933/34 nur etwas weniger als ein Drittel der moslemischen Bevölkerung ausmachte. Kooperativregister« An Stelle des verstorbenen Mr. Lowick wurde Mr. A. F. Nathan, bisher stellvertretender Direktor des Landwirtschaftsdepartments, zum Registrator für Kooperativen ernannt. JEWISH AGENCY. Schmarja Levin gestorben» Am 9. Juni starb in Haifa Dr. Schmarja Levin im 68. Lebensjahr. Dr. Levin war einer der glänzendsten Erscheinungen der zionistischen Bewegung, wiederholt Mitglied ihrer Leitung und hat besonders in der hebräischen Kulturbewegung eine führende Rolle gespielt. Mit Bialik gründete er den »Dwir«.-Verlag in Tel-Aviv. Bei der Beisetzung am 10. Juni in Tel-Aviv beteiligte sich eine ungeheure Menschenmenge. Tel-Aviv und das jüdische Viertel Haifas, Hadar Hacarmel, beschlossen, eine Straße nach Levin zu benennen. In Tel-Aviv wird auch eine Schule nach Dr. Levin genannt werden. Bodenpolitik« In »The New Judaea« Nr. 5 macht Joseph L. Cohen Vorschläge für eine jüdische Bodenpolitik: 1. Sollten neue Städte geplant und angelegt werden an Orten, wo der Boden noch billig und gute Verkehrs- und Stromzuführungsverhältnisse vorliegen. 2. Sollten die nationalen und halböffentlichen Institutionen Land für diese Stadtplanungen erwerben. 3. Eine zentrale jüdische Bodenkaufsgesellschaft sollte gebildet und neues Kapital herangezogen werden. (Dieser Vorschlag ist schon sehr oft erörtert und angenommen worden — zuletzt am 18. Kongreß ^— kam aber leider nie zur Ausführung. — Die Red.) 4. Es sollte eine Politik verfolgt werden, die auf Senkung des Zinsfußes für langfristige Kredite abzielt. Dadurch würden die nationalen Institutionen imstande sein, auf den städtischen Böden, die sie noch besitzen, Wohnviertel mit billigem Zins zu errichten. Ein oder zwei große Baugesellschaften sollten gegründet werden, um das durchzuführen; die kleinen Unternehmer arbeiten zu unrationell und zu teuer. Die Beschränkung der Mietpreise droht zu einer Drosselung der Baubewegung zu führen. Es ist nötig, eine Wertzuwachssteuer einzuführen. Das Bauen auf nationalem Boden wird die Wertsteigerungen den nationalen Fonds zugute kommen lassen. Das Schulnetz der Kenesseth Israel» Im Jahre 5695 zählten die Schulen der KJ 32.788 (Vorjahr 27.706) Schüler, davon waren 2163 Mittelschüler, 634 Fachschüler, 447 Seminaristen. Tel-Aviv zählte 12.404 Schüler. Anzahl der Lehrer 1217 (Vorjahr 1057). Die Verteilung der Schüler auf die 3 Schultypen war folgende: Allgemeine Schulen....... 19.428 59.3 Misrachi-Schulen........ 8.457 25.7 Histadruth-(Arbeiter-) Schulen . . . 4.903 15 32.788 100 Die Schulen der Histadruth, Der Waad Leumi hat das Schulnetz der Histadruth, 102 Schulen in 70 Siedlungen mit 200 Lehrern und fast 5000 Schülern in seine Verwaltung und sein Budget übernommen, wobei die Unterrichtsautonomie der Arbeiterorganisation gewahrt wird. (Dieser Beschluß bedeutet einen Fortschritt in der Richtung der Vereinheitlichung des palästinensischen Schulnetzes. Es ist kein Zweifel, daß auch in bezug auf die erziehlichen Fragen eine Annäherung erfolgen wird. — Die Red.)

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