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Palästina · 1935-07-01 · Heft 7 (Juli 1935) · p. Seite 363

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
18 (1935)
Issue
Heft 7 (Juli 1935)
Article
Jahresbericht des Landwirtschafts-Departements
Date
1935-07-01
Page
Seite 363 (sequence 3)
Language
German
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Tabak. Qualitäten und erzielte Preise sind unbefriedigend. Die Farmer sind in -J^jji der Hand der Sachverständigen der Fabrikanten. Es täte Not einen Experten der Regierung zu bestellen- Nachstehend die wichtigsten Daten: Importierter, Jahr Bebaute Dunam Ernte in kg ^Ue Preise für Importierter verarbeiteter 3 Qualitäten, in mils Rohtabak, kg Taoak kg .1929 20.810 1,193.943 40—60-80 124.155 2044 1930 23.451 953.839 20—40-80 114.848 2563 1931 13.479 504.198 46—78-100 101.271 2270 1932 12.369 571.388 46-62-93 75.513 3012 1933 9.328 402.623 62-85-100 88.303 3406 Unterweisung. Das Department hat viele hunderte von Versuchsfeldern, Saatfarmen u. dgl. angelegt, 133 Schulgärten, Zentren für Geflügel-, Bienen- und Seidenraupenzucht, ferner werden Maschinen und Apparate demonstriet u. a. m. Dünger. Der Import von künstlichem Dünger ist 1933 ebenfalls stark gestiegen. In diesem Jahr fanden auch die ersten Importe von organischem Dünger statt. Import von Dünger, Wert in £P: 1931 1932 1933 1933 (organisch) 38.858 50.211 94.170 6147 Viehzucht. Wir heben aus dem Bericht die Bemerkung hervor, daß Viehzucht für Fleischgewinnung noch nicht betrieben wird, obzwar ein sehr guter Markt dafür vorhanden ist. Selbst Hammel werden nicht für Fleischzwecke gezogen, alles Fleisch wird importiert. Gerbereien. Es gibt 26 Gerbereien im Lande. Wolle. An Wolle wurden 1933 440.000kg produziert, die hauptsächlich für Matratzen, Kissen und Decken u. dgl. lokalen Bedarf der einheimischen Bevölkerung verwendet werden. Seit 1929 zeigt sich kein Aufschwung der Wollproduktion, die stationär geblieben ist. Milchvieh. Die Verbesserung des Milchviehs in den jüdischen Siedlungen schreitet fort, die Kreuzungen zwischen Damazener Kühen und reinrassigen friesischen Bullen gab gute Resultate. Die Nachfrage nach hochwertigen Milchkühen ist sehr groß. Im Berichtsjahr haben die jüdischen Kolonien 157 holländische, friesische und Schweizer Kühe importiert. Es ist fraglich, ob sich die Schweizer Kühe bewähren werden. In den beiden Kadorieschulen gibt es Versuchsherden. In der jüdischen ist eine Friesisch-Damazener und eine Libaneser-Baladi-Kreuzung stationiert. In Akko (Versuchsstation) wird eine rein libanesische Herde gezüchtet, deren junge Stiere von den Fellachen mit lokalen Kuhrassen (Baladi) gekreuzt werden sollen. Auch eine türkische Rasse (»Boaz« oder »Balia«) wird in Akko ausgeprobt. Auch sollen Versuche mit irischen »Kerry« Milchvieh gemacht werden. Kleintierzucht. In Akko sind die Schafe von der Rasse Awadi, die (schwarzen) Ziegen von Damaszener Zucht. Im Berichtsjahr wurden auch schottische, schwarzgesichtige Schafe eingestellt. Karakul wird ab 1933 gezüchtet werden. (Wir werden über die Kleintierzucht in einer der nächsten Nummern einen Artikel mit aktuellen Daten von Dr. Fox veröffentlichen. — Anm. der Red.)

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