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Palästina · 1935-06-01 · Heft 6 (Juni 1935) · p. Seite 326

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
18 (1935)
Issue
Heft 6 (Juni 1935)
Article
Die Neugründungen [Nachricht]
Date
1935-06-01
Page
Seite 326 (sequence 2)
Language
German
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k>%ß Hoffmann, eine Metallwarenfabrik »Barsilit«, eine ^chemisch-technische Fabrik »Dki«, eine Ö1 f a b r i k, eine Eisfabrik und andere. Gegenwärtig wird eine große Anzahl weiterer Unternehmungen geplant, darunter eine Zementfabrik, eine Fabrik für chemische Produkte, für Leitungsdraht, für Wasserrohre, eine W o 11 f a b r i k, eine Fabrik für Lederwaren und Trockenfarben. Die neuen chemischen Werke* Über das Projekt einer großen neuen Fabrik zur Erzeugung von Chlorid, Superphosphat und Schwefelsäure in der Haifa-Bay haben wir in Nr. 4 (Seite 222) berichtet. (Die Meldung, daß die Potash Cy sich daran beteiligt, ist nicht richtig. —* Die Red.) »Palnews« gibt darüber einige weitere Informationen. Die Gesellschaft »The Palestine Chemical Industries Ltd.« hat 100.000 £ Kapital, die Industrial and Financial Corp. ist daran beteiligt. Angeblich soll Professor Weizmann Präsident des Unternehmens werden. Die Gesellschaft will mit Beteiligung der JCJ. Tochtergesellschaften errichten. Lohnsteigerungen«. »Palcorr.« berichten, daß in letzter Zeit in den Industrien von Tel-Aviv Lohnsteigerungen von 16—25% eingetreten sind. HANDEL UND KONSUM. Lebenskostenindex« 1922 Jänner . 1935 Jänner . Februar KREDITWESEN. Kupath Am* Diese Bank hielt kürzlich ihre Generalversammlung ab. Die vorgelegte Bilanz für 1934 weist ein Aktienkapital (alle Ziffern in £P) von 27.327, Reserven von 20.423, aus, zusammen arbeitendes Eigenkapital: 47.750. Die Depositen betrugen nicht weniger als über das Zehnfache (498.383), die Bilanzsumme fast das Fünf zehnfache (677.187). Der Hauptposten der Debitoren 418.184 £ setzt sich aber vornehmlich zusammen aus Vorschüssen gegen Sicherheiten 276.828 und diskontierte Wechsel 141.356. Es ist also die Gebarung eine vorsichtige zu nennen, was bei der bestehenden großen Diskrepanz zwischen eigenen und fremden Mitteln auch geboten erscheint. Diese Vorsicht zeigt sich auch in dem verhältnismäßig großen Barbestand von 138.590. Die wirklichen (nicht nur buchmäßigen) Passiva betragen rund 550.000, denen liquid außer dem Barbestand 144.000, ferner die schon erwähnten Darlehen gegen Sicherheit und diskontierte Wechsel (zusammen 418.184) gegenüberstehen. Insgesamt wurden im Jahre 1934 Darlehen für 2.2 Millionen erteilt, wovon nur rund 13% zum Jahresende offen waren, was auf ihre Kurzfristigkeit und pünktliche Zahlung schließen läßt. Allerdings ist Konjunkturzeit in Palästina, in der Sicherheiten und Wechsel nur zum allergeringsten Teil notleidend werden. Jedenfalls ist die Auffüllung des Aktienkapitals auf das Nominale von 50.000, sowie dessen weitere starke Erhöhung wünschenswert. Der Reingewinn betrug 1934 rund 14.000 (nach Rücklegung von 5600 in den Reservefonds, die schon in der obgenannten Ziffer für diesen enthalten sind). Natürlich ist der Gewinn relativ zum Aktienkapital außerordentlich hoch, was sich aus den relativ großen Umsatzziffern erklärt. Um so eher wird die Auffüllung des Kapitals möglich sein. Bei aller Solidität ist aber auch auf das optische Bild der eigenen zu den fremden Mitteln zu achten. Es ist ferner zu wünschen, daß die Bank, die so große Umsätze mit kleinem Kapital erzielt, detailliertere Berichte publizieren würde, Wie »Palnews« mitteilen, hat die Bank 1934 auch im Norden Tel-Avivs Bauplätze erworben, auf denen für Mitglieder 200 Wohnungen erbaut werden sollen. Ebenso 100% . 55.7% . 56%

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