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Palästina · 1935-06-01 · Heft 6 (Juni 1935) · p. Seite 308

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
18 (1935)
Issue
Heft 6 (Juni 1935)
Article
Die Autographen- und Porträtsammlung der Jüdischen National- und Universitätsbibliothek in Jerusalem
Date
1935-06-01
Page
Seite 308 (sequence 4)
Language
German
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Mapu, J. L. Gordon, Mendele Mocher Sforim, Perez, Scholem Alechem, Hermann Cohen, Bergson, Husserl, Siegfried Marcus (Erfinder des Automobils), David Schwarz (Zeppelin), Heinrich Hertz, Hermann Minkowski, Einstein (das Originalmanuskript der Relativitätstheorie), Michelson, Henle, Neisser, Ehrlich, Valentin Gluge, August von Wassermann, Haffkine, Willstätter, Haber, Lombroso, Freud, Zamenhof (Esperanto), Felix Mendelssohn-Bartholdy, Meyerbeer, Rubinstein, I. F. Halevy, Offenbach, Mahler, die Rachel, Sarah Bernhardt, Sonnenthal, Josef Israels, Max Liebermann, Pissaro, Alfred Messel usw. Rundschau LANDWIRTSCHAFT. Die Lehren aus der Dürrekatastrophe in IL S. A» Von Herbert Jonas, Santa Clara, Kalifornien. Dust, dust and water — Staub, Staub und Wasser — das sind heute die großen Sorgenkinder der amerikanischen Landwirtschaft. Das Staub- und Wasserproblem gibt es aber bekanntlich auch bei uns in Palästina, und darum sollten wir Zionisten uns dieses Problem ein wenig mehr durch den Kopf gehen lassen als wir es bisher getan haben. An den Fehlern der anderen lernt man bekanntlich am meisten. Wie auch in den europäischen Zeitungen zu lesen ist, leidet der amerikanische Mittelwesten und der westliche Süden sehr unter einer Trockenheit, die nun schon seit 3 Jahren ununterbrochen anhält. Im ersten Jahr sah man darin noch keine Gefahr und schenkte ihr keine besondere Aufmerksamkeit, denn die meisten Farmer und Rancher hatten noch genügend Geld, um Futtermittel zu kaufen. Im zweiten Jahr änderte sich dies — die Lage wurde bedrohlich, denn das Vieh verhungerte oder verkam an Wassermangel. Das Getreide verdorrte oder ging überhaupt nicht auf. Die Regierung griff jetzt ein, im Rahmen ihres NRSA-Programmes, kaufte einen großen Teil des Viehs, des Getreides usw. auf und vernichtete dieses, um die Preise hoch zu halten. Der Farmer schlug gern alles los, nur um Geld zum Leben zu erhalten. Man hoffte, im nächsten Jahre werde es besser werden. Es wurde aber nicht besser, sondern schlimmer. Die Trockenheit hielt an und hat noch heute kein Ende gefunden. Alles bisher Dagewesene wird von der Katastrophe dieser Tage übertroffen. Der Staat Kansas und seine südlichen Randstaaten haben bis' jetzt noch keinen Regen — nur Staubstürme, die an einzelnen Plätzen wie Kansas- City mehr als 5 Tage anhielten. Der Straßenverkehr wurde lahmgelegt, die Straßenpassanten mußten Staubmasken tragen, Farmhäuser verschwanden, Maschinen wurden ruiniert und die Ernten vernichtet. Aber nicht nur dies allein — auch der fruchtbare Boden wurde durch den Wind fortgetragen und an anderen, unerwünschten Stellen mehrere Meter hoch abgelagert. Wie ist diese Katastrophe — denn so muß man es nennen — entstanden? Was denkt man dagegen zu tun? Man fragte sich zuerst, ob denn die Trockenheit überhaupt eine Ausnahme sei, ob nicht vielmehr die nassen Jahre die Ausnahme seien. Viele alte Pioniere erzählen,

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