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Palästina · 1935-05-01 · Heft 5 (Mai 1935) · p. Seite 272

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Journal
Palästina
Volume
18 (1935)
Issue
Heft 5 (Mai 1935)
Article
Landwirtetag [Nachricht]
Date
1935-05-01
Page
Seite 272 (sequence 2)
Language
German
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diesem die Errichtung einer landwirtschaftlichen Hypothekenbank an. (Wie bekannt, ist dieser Plan schon ein Jahr alt und konnte wegen der Mängel der gegenwärtigen Pächterschutzgesetzgebung nicht verwirklicht werden. Es ist abzuwarten, ob die Regierung diese tatsächlich modifizieren wird, um das Zustandekommen der Bank zu ermöglichen. — Die Red.) Wauchope erklärte ferner, daß die Subvention von £ 3000.— an die Versuchsstation in Rechoboth weitergezahlt wird. Außerdem habe er £ 390.— für Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Zitruszüchtung bewilligt. Geophysikalische Gesellschaft. Dr. Walter Stern, der bekanntlich mittels geophysikalischer Methoden an vielen Stellen Wasser gefunden hat, gründete diese Gesellschaft, deren technischer Leiter er ist. Adresse: Tel-Aviv, POB 1241. Gesellschaft für Aufzucht von Milchkühen, Dieser Vereinigung, die für Emek Jesreel und Emek Hajardan gegründet worden ist, gehören Kolonien mit einer Zahl von 790 Milchkühen an. Das Herdenbuch enthielt am 1. Oktober 1934 328 Kühe. Der durchschnittliche Milchertrag per Kuh und Jahr betrug 5694: 4790 (Vorjahr 4378), mit mittlerem Fettgehalt von 3.69%, bei 294 Melktagen, das Durchschnittsalter der Tiere 6 Jahre. Von den angeschlossenen Wirtschaften hatten den größten Durchschnittsertrag Beit Sara (4684), Dagania A (4550), B (4528), Nahalal (4485). Bei Nahalal war auch der größte Durchschnittsfettgehalt zu verzeichnen (4.03).. Der maximalste Ertrag einer Kuh war (in Beth Sera) 8892 kg bei 3.48% Fettgehalt. Über 5000 kg ergaben insgesamt 123 Küche, über 7000 kg: 7 Kühe. Verordnung über den Verkauf von Milchprodukten. Die Regierung hat in einer Verordnung genau festgestellt, wie die Milchprodukte beschaffen sein müssen, die unter den verschiedenen marktgängigen Bezeichnungen verkauft werden. Der Import von Schlachtvieh. Dieser wächst sprunghaft an, wie aus nachfolgenden (von »Palnews« veröffentlichten) Ziffern hervorgeht: Sch1achtochsen und -r i n d e r : 1934 . . . Stück 16.266 . . . £P 173.686.- 1933 . . . Stück 8.796 . . . £P 90.141.- 1932 . . . Stück 6.221 . . . £P 70.285.- Schafe und Läm m e r : 1934 . . . Stück 161.216 . . . £P 126.292.- 1933 . . . Stück 61.129 . . . £P 47.049.— 1932 . . . Stück 64.108 . . . £P 72.528.- Schlachtziege n : 1934 . . . Stück 93.067 . . . £P 44.144.- 1933 . . . Stück 53.155 . . , £P 27.189.— 1932 . . . Stück 28.738 . , . £P 19.701.— Sicherlich könnte durch Eigenproduktion im Lande ein Teil dieses Importes überflüssig gemacht werden, dessen Wert im Jahre 1934 nicht weniger als £P 344.122.— betrug. Kein Verbot der Orangenpflanzung» Der jüdische Farmerverband wollte ein solches für 5 Jahre erwirken, um die Überproduktion nicht noch mehr anwachsen zu lassen. Die Jewish Agency sprach sich gegen jede prohibitive Maßnahme aus und die Regierung lehnte das Begehren ab. Gemüsezucht in Judaa und Scharon» Kürzlich fand eine Versammlung der Gemüsebauer statt, auf der mitgeteilt wurde, daß nur 5% des jüdischen Bedarfes an Gemüsen von Juden geliefert werden. Es wurden Maßnahmen besprochen, um die Kolonisten zu instruieren zwecks Ausdehnung des Gemüsebaus, Organisierung und Rationalisierung von Verpackung und Transport.

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