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Palästina · 1935-05-01 · Heft 5 (Mai 1935) · p. Seite 271

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
18 (1935)
Issue
Heft 5 (Mai 1935)
Article
Neue Station in der Haifabay [Nachricht]
Date
1935-05-01
Page
Seite 271 (sequence 1)
Language
German
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VERKEHR. 271 Neue Station in der Haifabay. Auf der Bahnlinie Haifa wird eine neue Haltestelle bei Kfar Bialik eröffnet werden. (Bekanntlich ersteht eine solche schon bei Kirjuth Chajim.) WANDERUNG. Zertifikate» Für das Halbjahr April—-Oktober wurden der JA 8000 Zertifikate bewilligt (Vorjahr 7500). Hievon behält die Regierung 400 zurück. Erstes Vierteljahr» Da im März 6800 Juden eingewandert und 277 Touristen die Niederlassungserlaubnis erhielten — zusammen 7077 —so beträgt die Zahl der jüdischen Einwanderer im ersten Viertel dieses Jahres 16.836 Seelen.. Deutsche Einwanderung» Das Zentralbüro für Ansiedlung deutscher Juden veröffentlicht eine genaue Statistik über deren Einwanderung. Diese betrug 1933: 7210, 1934: 9429, zusammen 16.639 Juden, das sind 23.3% der Gesamteinwanderung in dieser Zeit. Insgesamt dürften gegenwärtig 22.000 aus Deutschland stammende Juden in Palästina wohnen. Von den 16.639 Neueinwanderern hatten 39.9% mindest £ 1000.— Kapital, 47.1% waren Zertifikatisten. Unter 40 Jahren waren 81.4%. Deutsche Jugendalijah. Auf der Tagung des AC berichtete Misz Szold über die deutsche Jugendeinwanderung, daß sie in zwei Zentren organisiert ist: In Deutschland organisiert man die Jugendgruppen und sammelt das Geld. In Palästina beschafft die Jewish Agency die Zertifikate. Bisher hat diese für Jugendliche von 15 bis 17 Jahren von der Regierung 700 Zertifikate erhalten und 550 verteilt. Bisher sind alle, die Zertifikate erhielten, ins Land gekommen, weitere 250 werden im kommenden Frühjahr eintreffen. Die bereits ins Land gekommenen Jugendlichen wurden an 14 Punkten in Anstalten, Kwuzoth und Kibbuzim untergebracht. Die geschlossenen Anstalten sind Ben Schemen und »Ahawah«. Die erste Gruppe wurde in En Charod untergebracht, und vor einem Monat jährte sich der Tag ihrer Ankunft. In diesem einen Jahre haben sich die Kinder völlig ins Land eingefügt. Von den 550 in Kwuzoth untergebrachten Kindern mußten nur 16 entfernt werden. In Deutschland warten noch 2500 Kinder auf die Einwanderung, abgesehen von den Tausenden, die von der Alijah noch nichts wissen. In Tel-Chaj werden deutsche mit palästinensischen Kindern zusammen erzogen werden. AUSSENHANDEL. Zolländerungen* Die »Palestine Gazette« vom 16. April* veröffentlicht eine Reihe von Zolländerungen. Erhöht werden unter anderem die Zölle für Automobile von 25 auf 40%, für Karosserien auf 60% (da es in Palästina viele Karosserien gibt, so scheint die Zollerhöhung auf deren Begünstigung zu zielen). Der Zigarrenzoll ist von £ 1.—- auf £ 2.— per Kilogramm erhöht worden. LANDWIRTSCHAFT. Warnung vor Bodenkauf, Wir haben in Nr. 4, Seite 220 unter diesem Titel eine Warnung vor Ankauf von Emekboden ohne Namensnennung veröffentlicht. Inzwischen haben 7 Emeksiedlungen eine Erklärung gegen die betreffende Gesellschaft: »Hanegew wehazafon«, die 16.000 Dunam im Dorfe Teiba zu besitzen vorgibt und parzellenweise verkaufen will, veröffentlicht. Die Gesellschaft besitzt weder den Boden, noch sind ihre sonstigen Angaben zutreffend. Neuestens verbreitet sie Nachrichten über im Distrikt Beisan getätigte Käufe. Landwirtetag* Auf der Regierungsfarm für Pferdezucht in Akko fand .ein von Juden und Arabern beschickter Landwirtetag statt. Der Oberkommissär kündigte auf

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