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Palästina · 1935-05-01 · Heft 5 (Mai 1935) · p. Seite 253

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
18 (1935)
Issue
Heft 5 (Mai 1935)
Article
Der Stand der Einwohnerbewegung in Palästina Anfang 1935
Date
1935-05-01
Page
Seite 253 (sequence 3)
Language
German
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aussieht, kann man sie nicht bei der Zählung der palästinensischen Einwohnerschaft in Betracht ziehen» Das quantitative Wachstum der allgemeinen ansässigen Bevölkerung und der Anstieg des proportionalen Gewichts des jüdischen Jischuw in ihr seit der ersten amtlichen Zählung (23. Oktober 1922) bis Ende 1934 ergeben sich aus den folgenden Zahlen: 253 Datum: *■ Juden: Nichtjuden: Prozentsatz der Juden innerhalb der ansäss. Bevölkerung: 12.8% 13.8% 15.5% 19.4% 19.9% 19.8% 20.1% 20.3% 18.0% 18.1% 19.1% 22.0% 25.6% der letzten innerhalb 23. 10. 1922 83.794 570.057 Ende 1923 93.342 584.078 Ende 1924 110.029 599.062 Ende 1925 146.994 611.738 Ende 1927 159.378 642.213 Ende 1928 162.806 658.478 Ende 1929 169.840 675.377 Ende 1930 176.977 696.744 18. IL 1931 175.0311 794.257 Ende 1931 183.031 797.257 Ende 1932 202.482 819.617 Ende 1933 245.312 843.901 Ende 1934 300.312 870.242 Die Zahl der jüdischen Einwohner stieg also 14 Jahre um das Dreieinhalbfache, und ihr proportionales Gewicht gegenüber der allgemeinen Bevölkerung verdoppelte sich. Die nichtjüdische Bevölkerung wuchs in sich um zwei Drittel — ein starkes und schnelles inneres Wachstum, zu dem es in keinem der benachbarten arabischen Länder eine Analogie gibt. Es sei daher gestattest, erneut festzustellen, daß dieses Anwachsen der arabischen Einwohnerschaft in Palästina auf den unmittelbaren Einfluß des zionistischen Werkes zurückzuführen ist, der das Land aufbaut und bereichert. Der Prozentsatz der Nichtjuden in der allgemeinen Bevölkerung beträgt jetzt 74.4% (gegenüber 87.2% im Jahre 1922). Wenn wir in die Rechnung die 66.533 Angehörigen der nomadisierenden Stämme einbeziehen, so beläuft sich der Prozentsatz der Juden auf 24.3. Schließlich ist zu bemerken, daß der große »Sprung« der nichtjüdischen Zahl in den Zeitabschnitten zwischen 1930 und 1931 und das damit verbundene prozentuale Absinken der jüdischen Ziffer nicht das Ergebnis eines wirklichen Wachstums ist, sondern ein »statistisches« nominelles Anwachsen. Es ist im wesentlichen die Folge der mangelhaften amtlichen Zählung unter den Arabern im Jahre 1922. Jedenfalls kann der erwähnte Mangel nicht das starke proportionale Wachstum des jüdischen Jischuw verkleinern; im Gegenteil, wenn es die Möglichkeit gäbe, die erste Volkszählung (1922) zu überprüfen und die damalige wirkliche Lage herauszuheben, würde es sich sicher herausstellen, daß der Anteil der Juden damals noch geringer war, als er in dieser Statistik festgehalten ist. 1 Ohne die 7000, die sich an der Zählung infolge der revisionistischen Propaganda nicht beteiligt haben.

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