Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 18 (1935)
- Issue
- Heft 4 (April 1935)
- Article
- Anpflanzungen von Papaya [Nachricht]
- Date
- 1935-04-01
- Page
- Seite 220 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- correspondence
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2379786-2379926-2379931--20006-2404345- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
viel zür Herstellung von Medikamenten benutzt. Sie wuchs bisher nur in Ceylon und in Öst- und Südafrika. In der letzten Zeit wurden in Palästina mit dieser Pflanze verschiedene Versuche gemacht, die gelungen sind. Die in Palästina gepflanzten Exemplare der Papaya wurden zur Untersuchung in das Reichsinstitüt nach London gesandt, Und dort hat man festgestellt, daß sie mit der in Geyion gepflanzten Papaya durchaus konkurrieren können. Das landwirtschaftliche Departement untersucht jetzt die Möglichkeit einer größeren Produktion der Papäyafrucht in Palästina. , Aufforstung. Wie arabische Blätter melden, hat die Regierung in der Hügelzone von Tul- Kerem 24.000 Dunarn Boden zwecks Aufforstung erworben. Warnung vor Bodenkauf. In letzter Zeit werden von verschiedenen Seiten »Bodenstücke im Emek«, 10 Dunam per Los, ausgeboten. Gemeint ist das Terrain Teba. Wir warnen vor dem Ankauf, da dieser Boden noch nicht in jüdischem Besitz ist. Auch die Frage der Wasserbeschaffung ist nicht gelöst. Übrigens ist der Boden nicht von guter Qualität. Umwandlung von Gärten in Bauplätze. Seit der ungemein angewachsenen Nachfrage von Bauplätzen für Häuser werden in der Nähe von Tel-Aviv immer mehr Orangengärten zu städtischen Bauplätzen gewandelt. Dies greift auch in die etwas weiter gelegenen Kolonien über. Kürzlich wurden in Herzliah 395 Dunam landwirtschaftlicher Boden, wovon 135 schon bepflanzt waren, zu £P 150.— per Dunam als Bauplätze verkauft. Siedlungsarbeit. Gesellschaft für Bau von Arbeiterhäusern« Die Organisation landwirtschaftlicher Arbeiter (Merkas Chaklai) hat mit Hilfe der Jewish Ägency eine Gesellschaft »Chevrath Batei Kfar« mit £ 50.000.— Kapital gegründet, die Darlehen für 500 Arbeiterhäuschen in den Kolonien gewährt. Ramath Hascharon. Bei Ramatajim ist die erste von deutschen Juden angelegte deutsche landwirtschaftliche Siedlung entstanden, die sich hauptsächlich mit Gemüse und Eierproduktion beschäftigen wird. Emek Chefer* Hier ist aus Mitteln» die ägyptische Juden spendeten, eine neue Ansiedlung deutscher Juden (Kfar Jedidja) gegründet worden. STÄDTE. Jerusalem. Anlage von Gärten. Der Stadtrat beschloß £70.000.— für Verschönerungsarbeiten aufzuwenden. Es sollen unter anderem elf öffentliche Gärten angelegt werden. Ttl-Aviv. Bodenkauf nördlich des Jarkon» Kürzlich sind einige hundert Dunam Bodens jenseits des Jarkon durch Juden erworben Wörden. Dadurch wird die langangestrebte Erweiterung Tel-Avivs über den Jarkon hinaus ermöglicht Werden. Wohnviertel südlich von Jaffa* Wir berichteten wiederholt von dem Plan dieses Viertels. Die Regierung wurde ersucht, ein Gelände, die sie in der Gegend von Mikweh Israel: verfügt, der Stadt in Pacht zu geben. Haus der Ingenieure» Der Grundstein für ein solches wurde kürzlich gelegt. Der Ingenieurverband will in diesem Haus ein Laboratorium, Vortragssäle und eine Bibliothek einrichten. Das Budget Vizebürgermeister Rokach schreibt in den Mitteilungen der Stadt über das Budget. Für 19:34/35 beträgt es £P 320.000.—, davon £P 32.000.— für das städtische