Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 18 (1935)
- Issue
- Heft 3 (März 1935)
- Article
- Die Versuchsstation [Nachricht]
- Date
- 1935-03-01
- Page
- Seite 162 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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- Safed 1× ep/1046078
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Die Versuchsstation führte neue Futtersorten ein und verbesserte durch Auswahl die im Lande bereits vorhandenen Sorten. Sie setzte die Methoden für die Behandlung von Tafeltrauben und Obstbäumen fest Sie erzielte bedeutsame Erfolge auf dem Gebiete des Schutzes der Pflanzen gegen Krankheiten und Schädlinge. Die Versuchsstation unternahm' auch erste Untersuchungen von Milchprodukten, Butter, Käse und Joghurt. Sie erforschte weite Gebiete, um den Aufbau ihres Bodens und die Beschaffenheit ihres Wassers festzustellen. Baumschule für Weintrauben» Eine Vereinigung von Agronomen richtet eine Baumschule für Wein in größtem Maßstab ein. Es werden 400.000 Pfropfungen für Tafeltrauben vorgenommen werden. Außer den heimischen Sorten werden zahlreiche bewährte ausländische verwendet werden. Naturlehre^Museum. Anläßlich des 25jährigen Jubiläums von Dagania beschlossen »Chewer Hakwuzoth« und »Gordonia« in Dagania ein Museum für den Unterricht in Naturwissenschaften zu errichten, zu Ehren A. D. Gordon, dem dort eine Ecke gewidmet sein soll. Versuche mit Johannesbrotbaum. Die Regierung hat in der Nähe von Safed 16 Dunam zu einer Versuchsanstalt für Anpflanzung von Johannesbrotbaum bestimmt.!§tte-- Siedlungsarbeit Zionistische Neukolonisation* In einer Konferenz, des K. H. in Jerusalem referierte Dr. Ruppin über dieses Thema. Sieben Jahre lang hat die Z. O. nicht kolonisiert. Die Verträge mit den bisherigen Siedlern betreffen Rückzahlungen von £ 750.000.—. Ab 1936 würden die Zahllungen mit £ 10.000.— beginnen und bis £ 28.000.— steigen. Die endgültige Konsolidierung der bestehenden Siedlungen wird dieses Jahr vorgenommen, was £ 60.000.— erfordern wird. Ferner werden £ 110.000.— für neue Kolonien bestimmt werden. Im Emek Chefer werden mit Hilfe des K. H. 500 bis 800 Familien neu angesiedelt, insgesamt werden dort 1320 Familien kolonisiert. Die Kolonisation der Exekutive wird fernerhin durch ein eigenes Institut geschehen, das den Siedlern für 80% des nötigen Betrages Darlehen geben wird», 20% müssen . sie selbst besitzen. Durch Funde von Wasser wird es auch möglich sein, die Siedlungen auf den vorhandenen Böden zu intensivieren. Nahariah. Über diese Ansiedlung macht »Der Ausweg«, Nr. 4, nähere Mitteilungen über diese Siedlung (über die wir in Jahrgang 1934, Seite 498 kurz berichtet haben). Das Terrain der Naharia Smalil Holdings Ltd. (Kapital £ 50.000.—) liegt 9 km von Akko entfernt. Fläche 2400 Dunam. Es sind 250 SiedilersteMen vorgesehen. Die Parzellen haben 5, 7 und1 9 Dunam. 60% der Böden sind für Gemüsebau, 30% für Obstzucht reserviert. Die Bewässerung erfolgt zentral. Ein Versuchsgarten ist bereits angelegt. Demnächst sollen die ersten 25 Siedler auf den Boden gehen. Zuerst wird der Siedler sechs Monate lang landwirtschaftlich ausgebildet werden. Die Kolonisten zahlen für den Genossenschaftsfonds £ 5.— per Dunam ein. Die Genossenschaft errichtet die Gebäude, setzt die Betriebe in Funktion und sorgt für den Absatz. (Aus dem Aufsatz geht zwar hervor, daß die Siedler die Stellen kaufen, doch sind keine Preise angegeben. Jedenfalls wird also nicht die Genossenschaft das Eigentum an Boden haben. Die Red.) Kolonisation in Tripolis, Als Beispiel für die Kolonisationsmethoden in dieser Kolonie, das ähnliche natürliche Bedingungen aufweist, wie Palästina, entnehmen wir dem »Ausweg«, Paris, Nr. 3, folgende Angaben: Die italienische Regierung hat ein Terrain von 3430 Hektar an Konzessionsgesellschaften übergeben. Diese müssen Flächen von