Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 18 (1935)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1935)
- Article
- Die Wälder des Keren Kajemeth [Nachricht]
- Date
- 1935-02-01
- Page
- Seite 100 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Ort Zahl cL Bäume Kfar Hachoresch, Emek Jesreel . 12.000 Kiriath Anawim, Judäa . . .. . 11.000 Kiriarb Anawim, Judäa .... 10.000 Ginegar, Emek Jesreel .... 10.000 Ben-Schemen, Judäa . .! . . . 10.000 ,- Der KKL. hat beschlossen, im laufenden Jahre 175.000 neue Bäume in seinen Herzl- Wäldern in Palästina zu pflanzen. Hievon werden 90.000 Bäume in Kefar Hachoresch auf den Bergen von Nazareth gepflanzt werden, 20.000 im Walde Sede Jaakob (auf den Namen des jung verstorbenen Führers des Hapoel Hamisrachi, Jakob Landau), der neben Schedh Abrek angelegt wurde, wo die Mitglieder des Hapoel Hamisrachi angesiedelt wurden. 35.000 Bäume werden in Kefar Uscha gepflanzt werden. Auch der Wald von Mischmar Haemek wird um 30.000 neue Bäume vergrößert werden. Bodenpreise. Einen interessanten Bericht über die Preise von Pard'essim und landwirtschaftliche Böden von L. Landau, Tel-Aviv, bringen »Palästina-Nachrichten« Nr, 18. Bs heißt darin: Das Angebot ist stark. Es liegen allgemein umfangreiche Verkaufsaufträge vor für Orangengärten von 4 bis 7 Jahren Alter. Die Preise schwanken zwischen £P 80.— und £P 120.— in Gegenden, welche noch nicht durch feste Chausseen erschlossen sind, und bis zu £P 170.— für Bodenkomplexe an Hauptchausseen. Das Angebot kommt nicht nur heraus von neuen Siedlern, sondern in1 umfangreichem Maße von alten Siedlern, welche die Höchstpreise für gekommen halten. Der Markt kann diese Angebote nicht aufnehmen, so daß mit fallender Bewertung, gerechnet werden muß. Unbebaute Böden schwanken in ihrer Bewertung je nach Verwendungsmöglichkeit und ihrer Nähe zu jüdischen Siedlungiszentren. Südöstlich von Chedera wird! aus arabischer Hand erstklassiger Zitrusboden zu £P 20.— bis 22.— angeboten. Südlich und östlich von Gederah kaufte man Boden für Zitrus und Gemischtwirtschaft zu £ 6.— bis 11.— per Dun am. Am und im jüdischen Gebirge wurden für größere Landkomiplexe, welche geeignet für Gemischtwirtschaft und Obstkulturen sind, £P 6.— bis 13.— gezahlt. Bis zu £P 18.— zahlte man für solches Gelände, welches durch Lage an der Chaussee Jaffa—Jerusalem, in einer Entfernung von 15 bis 20 Kilometer von Jerusalem gleichzeitig für Wohnsiedlung geeignet war. Zwischen Bethlehem und Hebron sind einige 1000 Dunam abseits von der Chaussee in rein arabischer Umgebung für £P 5.— zu erwerben. Geld für landwirtschaftliche Hypotheken ist knapp, weil die fernere Zukunft, insbesondere für Zitrusplantagen zurückhaltend beurteilt wird. Direktor Agr* Wilkansky über die Aussichten der Landwirtschaft »Palnews« veröffentlichen in Nr. 48 folgende Mitteilungen von Agr. Wilkansky (Volcani), dem Leiter der Landwirtschaftlichen Versuchsstation in Rechoboth. Wilkansky ist bekanntlich schon vor dem Kriege als Agronom in der zionistischen Kolonisation tätig gewesen und verfügt neben seinem großen theoretischen Wissen auch über eine sehr lange praktische Erfahrung. Er äußerte sich wie folgt: Die Produktionskosten der jüdischen Landwirtschaft. Herr Wilkansky legte dar, daß zunächst der Lebensstandard des jüdischen Siedlers nicht unter ein bestimmtes Niveau sinken dürfe, wenn man nicht Gefahr laufen wolle, daß — wenn nicht in der ersten Generation, so doch in der zweiten — eine Abwanderung aus der Landwirtschaft einsetzt. Wenn die städtischen Berufe einen höheren Lebensstandard vermitteln als er für den Bauern erreichbar ist, wird es auf die Dauer 100 Name des Waldes Washington-Wald Hadassah-Wald Einstein-Wald . . König-Peter-Wald Prof.-Chajes-Wald