Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 18 (1935)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1935)
- Article
- Die Konzentration in den Städten [Nachricht]
- Date
- 1935-01-01
- Page
- Seite 43 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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- Haifa 2× ep/1047930
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Teile Arbeiter in den Fabriken der Kolonien beschäftigt und nicht |n der* Landwirtschaft. Die Gefahren, die diese Entwicklung in sich birgt, sind schon oft genug geschildert worden. Au&er einer Erhöhung der Zertifikatenizaihl wäre eine richtige Erziehung der Chaluzim das wichtigste Abwehrmittel. WANDERUNG. November 1933. Jüdische Einwanderung 4838 (darunter 448 Touristenvisa). Davon waren 371 Angehörige der Kapitalisteriklasse A. (Dies die offizielle Mitteilung. Von anderer Seite wirfd die Zallil der jüdisdhan Einwianjderer mfa 5040 angegeben.) EimWanderung aus Deutschland. In den zwei Jahren 5693 und 5694 sind 15.042 Juden aus Deutschland, 24o/o der jüdischen Gesamteinwanderung, nach Palästina gekommen, darunter 600 Jugendliche. Neuer Transport jüdischer Kinder aus Deutschland. Neuerdings sind 62 jüdische Jugendliche aus Deutschland in Palästina angekommen und in Dagania und Kinereth untergebracht worden. Jemeniteneinwanderung In Haifa sind im Dezember 325 Ziecrtifiikatisten aus Jemen angekommen. Einwanderungsfürsorge. Diese wurde von der Jewish Agency übernommen. Die Deportationen. Nach Angabe des Kolonieministers sind vom 1. Jänner bis 25. November 1933 627 Juden deportiert \worden, darunter 243, die an der Grenze zurückgewiesen worden sind. Zertifikate für Araber. Die Regierung hat 150 Zertifikate für Araber aus Aegypten und Syrien ausgegeben, die im Hafen von Haifa als Traget und Packer verwendet werden sollen. Einwanderung nach Syrien? Verschiedene Aeußerungan von syrischen und lijbanonischen NjOtabeln und Rreßorganen beschäftigen sich mit der Frage der jüdischen Einwanderung nach Syrien. Ueb ereinstimmend wird ejüne Einwanderung von kapitalskräftigen Juden als wünschenswert Bezeichnet. Nach einer Meldung der „Times" wird erwartet, daß diese dann einlieimische Arbeiter beschäftigen werden. Die Einwanderer dürften keine Zionisten sein. Ferner ist schon früher ein Bodenverkauf an Juden in de<n Grenzdistrikten (gegen Palästina verboten worden. (Daraa ist der Kaut von Betejcha gescheitert — siejie Nr. 4/5 1934, S. 199. — Allerdings scheint es, daß das betreffende Verbot eben wegen der von einigen privaten Juden mit großem: Aplomb betriebenen Verhandlungen über Bodenkäufe an den Grenzen provoziert worden ist. — Die Red.) Jetzt ist auch noch die Hypothekenaufnahme und Verpachtung an Juden für mehr als neun Jahre verboten. (Ejs ist natürlich] selhr verständlich, daß Syrien, das sich in einer Stagnation befindet, der Zuzug von jüdischen Unternehmern mit Kapital erwünscht wäre, das wäre natürlich für die gesamt jüdische Frage ohne jede Bedeutung. Nur wenn die Einwanderung auch von jüdischen Arbeitskräften gestattet werden würde, wäre das der Fall. — Die Red.)