Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 17 (1934)
- Issue
- Heft 11 (November 1934)
- Article
- Tabakverordnung [Nachricht]
- Date
- 1934-11-01
- Page
- Seite 497 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Tabakver Ordnung. Die Regierung ka,nn nach einer neuen Verordnung den Anbau von Tabak auf Boden, die dafür nicht geeignet sind, verbieten. Die Steuer auf Tombak würde von 380 auf 250 Müs ermäßigt. Petadh Tikwah-Stadtgemeinde. Wie wir schon berichtet haben, ist nun offiziell die Kolonie Petach Tikwah zur Stadtgemeinide erhoben worden,'. Schon im Jahre 1878 haben an der Stelle, wo Petach Tikwah steht, Juden zu kolonisieren versucht, die endgültige Gründung der Siedlung fand im Bilu> jähr 1882 statt. Die Kolonie umfaßt 45 Quadratkilometer und hat 16.000 Einwohner. Sie ist 11 km von Tel-Aviv entfernt. Man zweifelt nicht, daß, wie bereits jetzt fühlbar, die Zwischenstrecke (über Rantat Gan—Schchunath Borochow) ein geschlossenes Siedlungsgebiet bilden wird. Die Ernten. Der Bericht des Landwirtschafts departmejats für Oktober teilt mit, daß Mais und Tabak gute Erträge gegeben haben. Die Ölivenernte ist in den meisten Gegenden schlecht, ebenso die von Barianen, deren Ertrage den: heimischen Bedarf nicht decken. Farmerbank. Die erste Versammlung zum Absatz der weiteren Aktien (siehe Nr. 10, S. 435) fand in Petach Tikwah statt. Es Wurde beantragt, das* Kapital auf 10.000 Pfund zu erhöhen und beschlossen, zur Aufbringung jeden Pflanzer zu verpflichten, je 2 Pfund pro Dunam zu zeichnen. Weitere Versammlungen wurden in einer Reihe anderer Kolonien abgehalten. Erweiterung der arabischen K adoorieschule. Diese Schule in Tul Karm wurde durch eine private Spende des Oberkcwnmissärs instand gesetzt, die Schülerzahl auf 70 zu erhöhen. Wasserversorgung arabischer Dorfer« Das für diese eingesetzte Komitee hat Pläne für 76 Dörfer mit 43.000 Einwohnern ausgearbeitet mit einem Kostenaufwand von 11.000 Pfund, die in Ausführung genommen wurden. Technische Hilfe für arabische Landwirte. Das Agricultural Department stellt den arabischen Dörfern Maschinen zur Verlfügung, darunter auch Olivenpflücker. Getreide-, Gemüse- und Kartoffelsaaten werden in großen Mengen verteilt. Siedlungsarbeit. Ansiedlung deutscher Juden. Die „Pal. Corr." meldet: Die im November 1933 bei der Exekutive der Jewish Agency in Jerusalem geschaffene Abteilung für die Ansiedlung deutscher Juden hat in der Zeit ihres Bestehens für ihre Tätigkeit aus verschiedenen Quellen einen Betrag von mehr als 35.0001 Pfund erhalten. Von diesem Betrage tat die Abteilung bis Emde August d. J. mehr als 63.000 Pfund für die von ihr durch^führten verschiedenen konstruktiven Arbeiten ausgegeben. Hiervon wurde für die Errichtung neuer Gebäude für deutsche Chaluzim an verschiedenen landwirtschaftlichen Siedlungspunkten und in Kwuzoth ein Betrag von 26.000 Pfund verausgabt, für den Unterricht neuer deutscher Einwanderer in produktiven Fächern der Landwirtschaft, des Handwerks und der Industrie 4400 Pfund, für die Aufstellung von Wohngebäuden und Zelten in den Kolonien für die deutschem Euiwandteirer 3190 Pfund, für konstruktive Darlehen 4198 Pfund, für Boden und Kolonisation 7318 Pfund, für die deutsche Kinder- und Jugendliga 13.160 Pfund. Das