Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 17 (1934)
- Issue
- Heft 11 (November 1934)
- Article
- Obstbaumpflanzung [Nachricht]
- Date
- 1934-11-01
- Page
- Seite 496 (sequence 2)
- Language
- German
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AQfk Wem 780.000 Äpfel 61.400 Pflaumen 8.850 Mandeln 418.300 Aprikosen 29.000 Pfirsiche 7 000 Feigen 229.000 Bananen 14.500 Birnen 4.100 Oliven 166.600 Granatäpfel 10.000 Quitten 3.000 Andere Frucihtbäume 40.000. Insgesamt sind 1,771.750 Obstbäume resp. Sträucher und Stöcke gepflanzt worden. Atismaß und Alter der Zitruspflanzungen. Nach einer Mitteilung von J. Hurin, Leiter des „Jachin", werden Ende 1934 159.000 Dunaui jüdischer Orangenpflanzungen vorhanden sein. (Nach anderen Schätzungen werden es bloß 145.000 Dunam sein.) Nach dem Alter gruppiert sich diese Fläche wie folgt: 10.500 Dunam volltragend; 5.000 „ 9 Jähre alt 5.500 „ 8 8.000 „ 7 15.000 „ 6 14.500 „ 5 6.000 „ 4 30.000 „ 3 33.500 „ 2 30.000 „ 1934 neu gepflanzt. Die Ernten bloß der jüdischen Gärten werden wie folgt geschätzt, in Millionen Kisten (ab 1934/35) 4, 5.434, 8.32, 10.88, 12.55 (dies in der Saison 1938/39). Die Fruehtausfuhr Verordnung. Für den Export von Zitrus wurden neue Bestimmungen getroffen. Das Pflücken der Orangen darf nicht vor 10. November, der Export nicht vor 15. November, jener von Grapefrucht nicht vor 1. Oktober beginnen. Am 6. Oktober wurden die ersten Grapes verschifft. Die Frage des Düngers für die Pflanzungen. Wir haben schon in Nr. 6/7, S 288, berichtet, welch schwere Sorge die Beschaffung des für die sich so rasch atisdehnenden Pardessün nötigen Dünigermengen den Kolonisten bereitet. In „Boust'nai", Nr. 25, schreibt hierüber Joseph! Sapir, daß seit einem Jahr die betreffende Abteilung des Pflanzerverbandes versucht, den gemei;nj schaftb'.chen Einkauf zu organisieren. Dies um so mehr ads im Lande nicht mehr genügend organischer Dünger aufzutreiben sei und daher solcher auch vom Ausland bezogen werden muß. Die Regierung soll den Verkauf von Dünger aus dem Süden, an die Pflalnzeor ungern sehen und erhöht die Bahnltarife für den Transport u. dgl. Hiegegen werde die Abteilung Stellung nehmen und es müssen alle Pflanzer einmütig hinter ijhr stehlen. Die, Regierung müßte im Gegenteil die Tarife für den Transport ermäßigen. Die Ausgaben für den Dünger betragen schon 25 o/o und mejir der Jahresaiusgaben der Pflanzung. Es jhandelt sieji, zusammengenommen um viele zejfontausende Pfund im Jahr, Wenn der Einkauf weiter einzeln erfolgen wird, so werden die Preise von den wenigen Kaufleuten, die den Handel mit Dünger in der Hand haben, noch mehr gesteigert und doch nicht genügend Dünger beschafft werden, auch kein Einfluß auf die Regierung ausgeübt werden können. Die Abteilung hat dien Pflanzern in der abgelaufenen Saison durch Einkauf von 4000 Waggon Dünger zumindest 4000 Pfund erspart.