Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 17 (1934)
- Issue
- Heft 11 (November 1934)
- Article
- Zitrusexport 1933/34 [Nachricht]
- Date
- 1934-11-01
- Page
- Seite 495 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- correspondence
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2379786-2379916-2379924--18755-2402670- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Im Ja,hre 1932 betrug der Export 4,506.632 Kisten, davon nach England 73<>/o, najcih Dentsdhlanpd 16J5o/o. Der Export nacjb diesem Lande ist von 750.000 tauf 1,300.000 Kisten, also um 73<>/o gegen das Vorjahr gestiegen. Für die jetzige Saison sind Verhandlungen im Gange. Verkeibr mit Deutschland. Im ersten Halbjahr betrug der Wert der Warenausfuhr von Deutschland nadh Palästina 8.5 Mill. RM. (im ganzen Jahr 193311.5), die Einfuhr 11.7 Mill. RM. (1933 5.7). Allerdings ist zu berücksichtigen, daß die Ausfuhr Palästinas aus Zitrusfrüchten besteht, die nur in verschwindenden Mengen im zweiten Halbjahr importiert werden. Die relative Exportzunahme des deutschen Exportes zeigen Eisenröhren (+ 1235o/o) Stabeisen (+ 800o/0) und Eisenwaren (+ 687 ), gegenwärtig finden Verhandlungen wegen der Zitruisausfuhr in dieser Saison statt, die auf Schwierigkeiten stoßen. LANDWIRTSCHAFT UND KOLONISATION. Die Bodenkäufe der PLDC. Im Jahre 5694 hat die PLDC. in Bodenkäufen 63.000 Pfd. investiert. Bodenverkäufe fanden um 172.000 Pfd. statt (5693 : 41.000). Bodentransaktionen. Verschiedene Blätter berichten von einer sebir großem Bodentransaktion der PLDC. in einem außerordentlich wichtigen Gebiet. Wie uns mitgeteilt: wird, sind die Verhandlungen noch nicht perfekt und die Verlautbarungen verfrüht und unerwünscht. Wir enthalten uns daher der Wiedergabe dieser Nachrichten. Die Bodenpreissteigerung in den Pflanzungskolonien. Einem Bericht der Exekutive der JA. entnehmen wir darüber folgende Angaben: Es entstand eine Nachfrage nach Böden für die Kleinindustriej, die ijhlren Platz in der Stadt gefunden hatte^ nun aber auch in die näohjste Umgebung der Städte und in die Dörfer eindrang. InSolgedejssen wuiride 1 Dunsam Boden, dessen normaler Wert 10 Pfund betrug?, für Hunderte verkauft. Diese Industrien entiwickelten sich ringsum auf PfLaäizungsboden, so daß verschiedene Siedlungen; von Arbeitern und Kolonisten entwurzelt wurden. Ganze Stücke landwirtschaftlichen Bodens wurden auf diese Weise in Bauzonen verwandelt. Audh die Nachfrage nach Pflanzungsboden stieg erhieblich, und jedes Bodenstück, das sich für diesen Zweck mehr oder weniger eignete, wujride für Goldpreise verkauft. Der Preis für fruchttragende Pflanzungen in den Kolonien stieg bis auf 200 Pfund pro Dunami, ddr Preijs fürr? jeden' Dunanx brachliegenden» Bodens in der Nabe der Kolonien auf 30—40 Pfd. In den entlegensten Winkeln des Südens und Nordens stiegen djei Boidenpreise vom 2 bi<si 3 Pfund pro! Dunam auf 10 bis 15 Pfund, weil die meisten Böden in die Hände von Spekulanten fielen, cUe die Preise künstlich grenzenlos in die Höbe trieben. Bodenkäufe der Araber. Wie „Palnews" meldet, hat die arabische, Familie Dscbani in der Haifa-Bay bei Kirjatlh Chajim eine große Bodenfläche erworben. Transjordanische Kapitalisten sollen große Bodjenüäcjhen bei der Bucht von! Akaba (T. J.) zu erwerben trachten. Obstbaumpflanzung. Laut Commercial Bulletin wurden 1933/34 gepflanzt außer Zitrus (Anzahl der Bäume oder Stöcke):