Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 17 (1934)
- Issue
- Heft 11 (November 1934)
- Article
- Handwerkerzertifikate [Nachricht]
- Date
- 1934-11-01
- Page
- Seite 493 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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- Haifa 1× ep/1047930
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■worden: Feinmechaniker, Optiker, Motormechaniker, Vtdkandseure, Sattler, Lederarbeiter, Polierer, Buchbinder und Buchdrucker. Illegale arabische Einwanderung. Wir hatten in Nr. 8/9, S. 684 die Mitteilungen der Blätter über die hohen Ziffern der illegalen Einiwanderulng aus dem Hauran (35.000) registriert, doch schon damals trotz der offiziellen syrischen Quelle unserem Zweifel darüber Ausdruck gegeben, ob sie stimmen. Denn der Arbeitsmarkt in Palästina ist übersehbar umd wird ununterbrochen statistisch erforscht. Inzwischen sind, wie „Pal. Corr." mitteilt, auch anderwärts Zweifel aufgetaucht, ob diese Ziffern (und noch höhere, die genannt wurden), richtig sein können. Der Hauran hatte 1925 mit Frauen und Kindern inisgesamt ca 63.000 Einwohner. Die Palästmaregierung schätzt die Gesamtzahl der aus allen Nachbarländern nach Palästina illegal eingewanderten Araber mit 10.000 bis 15.000 Köpfen, jüdischerseits werden sie auf 20.000 taxiert. Die Regierung hat mit der Ausweisung der illegal ins Land gekommenen Araber begonnen. Eine aproximative Zählung der Hauraner Araber in Haifa ergab 4000, eine in Petach Tikwah 1500. (Solange es in Palästina an Arbeitskräften fehlt, wird die illegale Einwanderung nicht aufhören. — Die Red.) VERKEHR. Die Oellikiie, Diese wurde am 14. Oktober (nicht am 15. September, wie offiziell gemeldet worden war) in Betrieb gesetzt. Die syrische Linie nach* Tripolis ist schon am 18. Juli eröffnet worden. Die Haifalinie hat eine Kapazität von 4 Millionen Tonnen (30 Millionen Barrels). Eine zweite Oelllnie? In der Sitzung der Mandatskommission wurde Mr, Hall gefragt, ob es richtig sei, daß die Regierung mit der Anglo Perisian Oil Co. wegen einer Pipeline ähnlich jener der Irak Petrjol Cy verhandle. Mr. Hall antwortete, dies sei noch nicht entschieden3 jedenfalls würde Sjie getrennt von der bestehenden geführt werden und die APOC gleiche Rechte im Hafen von Haifa haben. Eine syrische Linie sei nücht geplant. — Nach anderen Meldungen wird die APOC die Linie der IPC benützen. Die Oeldocks in Haifa. In der Sitzung der Mandatskommission wurde Mr. Hall gefragt, warum der Hafen in Haifa vornehmlich den Gelinteressenten diene. Die Eim^ichtun^en für die IPC. stören häufig den einfahrenden Schiffe. Mr. Hall sagte, daß der Hafen nie so groß geplant war, um'Riesen* schiffe, wie „Conte di Savoia" und „Queen Elisabeth" aufzunehmen. Für normale Schiffe bestünden keine Schwierigkeiten. Das neue Dock würde eine Jahreseinnahme von 30.000 Pfund bringen. Ladegewicht für Transportautos. Wir haben wiederholt über die Beschwerden berichtet, die von den Autobesitzern gegen die Vorschriften betreffend der Maximallast von Kraftwagen erhoben werden. Es wurde darauf hingewiesen, daß in den meisten Staaten eine viel höhere Belastung gestattet sei, als in Palästina, das so vorzügliche Straßen besitze und diese'beengenden Vorschriften nur den Zweck verfolgen, die Konkurrenz der Lastwagen gegenüber der staatlichen Bahn zu erschweren. Schon einmal wurde die Höchstlast (für zweiachsige Lastautos) von 3 Tonnen aul 4 Tonnen und jetzt najcjh einen neuerlichen Ansturm der Wagejnbösitzer, die mit einem Streik drohten, auf 5 Tonnen erhöht.