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Palästina · 1934-10-01 · Heft 10 (Oktober 1934) · p. Seite 439

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
17 (1934)
Issue
Heft 10 (Oktober 1934)
Article
Verkehr und Unfälle [Nachricht]
Date
1934-10-01
Page
Seite 439 (sequence 1)
Language
German
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Verkehr und Unfälle. Der „Rote Magen David" macht aufmerksam, daß 4*39 die Unfälle im Verkehr und Bau sich erschreckend häufen. In einer Woche, vom 12. bis 19. August gab es 101 Unfälle. Vom 1. Jänner bis 31. Juli verzeichnete man nicht weniger als 2544 Unfälle. Diese große Zahl von Unfällen ist, abgesehen von jenen beim Bau, hauptsächlich den Schwierigkeiten des Massenverkehres in den engen Straßen der Stadt zuzuschreiben. Viele tausende Fahrzeuge kommen täglich durch die Stadt, 50.000 Menschen benutzen täglich die Autobusse, ca. 25.000 Menschen strömen täglich von außen nach Tel-Aviv. Abhilfe durch Verbreiterung der Hauptstraßen und Bau von neuen breiten Zufahrtsstraßen ist nach Ansicht der Fachleute dringend nötig. Haifa. Die Wahlen zum Stadtrat. Infolge Aufstellung einer Einheitsliste wurden die vier jüdischen Stadträte ohne Abstimmung gewählt. Auch die Moslem und Christen haben je vier Stadträte zu wählen. Zum Vizebürgermeister wurde Schabbabaj Levy gewählt. (Bisher nahm diese Stelle ein christlicher Stadtrat ein.) Verschiedene Nachrichten. Ruthienberg vergrößert die Umformerstation und stellt auch Dieselmotoren auf, um die am Irak Petrol Co. imd Industrie gelieferte Strommenge zu erhöhen. Tiberias. Majngelnde Hilfeleistung* „Boust'nai" Nr. 20 weist darauf hin, daß nach der| großen Wasserkatastrophe den von ihr betroffenen jüdischen Gewerbetreibenden und Händlern bisher nicht die nötige Hilfe geworden ist, so daß dier Gefahr der Abwanderung von Juden aus dieser Stadt mit jüdischer Mehrheit besteht. Zum Wiederaufbau des Zerstörten wären 30.000 Pfund nötig, um die Straßen wieder herzustellen, und die Schäden auszubessern. Davon würden 19.000 Pfund als Anleihe zum Wiederaufbau der Häuser zu bestimmen sein. Dieser Betrag würde nach Ansicht der Sachverständigen zwar nicht genügen, aber zur Not müßte er ausreichen. Um die ruinierten Gewerbetreibenden und' Händler kümmert sich die Regierung überhaupt nicht. Das wäre Sache der Juden. Die Oeffentlichkeit versajgt und die Hilferufe der Gemeplnlde TJberlas werden nicht gehört. Auch die Bädergesellschaft nimmt sich der Sadhe nicht an. Die Zustände verschlimmern sich. Inzwischen hat die Regierung 25.000 pal. Pfund für den Wiederaufbau der Stadt bestimmt. Ferner hat die APB. Bank in den letzten Monaten Kredite von 7000 Pfund zu 4o/o an Kaufleute erteilt und die ihr affilierte „General Mortgage Bank" für Bewilligung Hypothekardarlehen auf neu zu bauende Häuser interessiert. INDUSTRIE, Statistik der Neugründungen Jänner bis Juli 1934. Das American Economic Committee for Pajestine hat im Laufe der letzten Wochen durch eine Untensuchung die Anzahl der in Palästina in den ersten sieben Monaten des Jahres 1934 neu gegründeten industriellen Unternehmen ermittelt. Ihre Zahl ist 115w

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