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Palästina · 1934-08-01 · Heft 8-9 (August 1934) · p. Seite 374

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Journal
Palästina
Volume
17 (1934)
Issue
Heft 8-9 (August 1934)
Article
Jüdische Arbeiter in den Pardeß im August 1933 [Nachricht]
Date
1934-08-01
Page
Seite 374 (sequence 1)
Language
German
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Jüdische Arbeite* in den Pärdeß im August 1933. Auf der Fläche, die im August 1933 von der Statistik aufgenommen wurden, fanden sich: mit zusammen jüdischen Arbeitern 4822, arabischen Arbeitern 2000. Eine weitere Zählung fand im Feber 1934 statt. Erhoben wurden Gärten mit der Fläche von 88.156 Dunam. In diesen gab es 6771 jüdische und 4519 arabische Arbeiter. Bekanntlich sind im Frühjahr wieder zahlreiche Arbeiter in die Städte zum Bau abgeströmt. Die Frage der jüdischen Arbeit in den Pflanzungskolonien. Die jüdische Oeffentliehkeit ist seit Monaten darüber erregt^ daß die Zahl der jüdischem Arbeiter in den Pflanzungskolonien rapid zurückgeht. Dieser Rückgang ist katastrophal. Ende 1932 rechnete man mit mindestens 10.000 Arbeitern in dent Pflanzungskolonien,, heute sind es etwa 7000. Der Grund dafür ist, daß infolge der ungenügenden Zahl der Zertifikate ein großer Arbeitermangel herrscht;, so daß sich die jüdischen Arbeiter zur hochbezahlten Bauarbeit in den Städten drängen. Gewiß wird ein Teil der vom Lande abgezogenen Arbeiter mit den gemachten Ersparnissen in 1—2 Jahren zur Selbstansiedlung5 übergehen, aber den Kolonien fehlen heute die Arbeiter. Man rechnet, daß jetzt auf mindestens 70.000 Dunam (Petach Tikwah, Rischon, Neß Zionah, Rechowoth, Ekron, Gedera, Benjamina) nahezu gar keine jüdischen Arbeiter vorhanden sind, indes auf 40.000 Dunam jüdische und gemischte Arbeit verwendet wird, gegen mindestens 76.000 Dunam im August 1933 (siehe obige Notiz). Diese Zustände führten natürlich zu einer Masseneinstellung arabischer Arbeiter, für die, resp. für gemischte jüdisch - arabische Arbeit übrigens ein großer Teil der Pflanzer aus ideologischen (Friedensförderung) und wirtschaftlichen (Billige keit) Gründen ohnehin seit langem eintrat, letztens, sogar in Artikeln eines Kolonisten von Benjamina. Es kam deshalb zu dem bekannten Konflikt in Kfar Saba, wo früher ausschließlich jüdische Arbeiter verwendet worden waren, mit Streikpostenstehen (woran sich auch bürgerlichie Elemente beteiligten), was gesetzlich! verboten wurde. Einige Posten wurden verhaftet und zu kurzen Gefängnisstrafen verurteilt. Die Histadruth hatte jüdische Arbeiter aus den1 Städten bewogen, 10.000 Arbeitstage für Kfar Saba frei zu machen. Der Konflikt ist deshalb symptomatisch, weil das Scharongebiet bisher die Domäne der jüdischen Arbeit geblieben war. Auch an arabischen Arbeitern mangelt es und solche strömen aus den Nachbarländern ein. Die Folge ist, daß die arabischen Arbeiter, unterstützt vori den jüdischen Lohnerhöhungen;, verlangen, wie z. B. in Neiß Zionah (siehe untenstehende Notiz). Von den verschiedenen Blätterstimmen über dieses Thema zitieren wir unseren Mitarbeiter H. Frumkin, der im „Dawar" über den Wert der jüdischen Arbeit schrieb und unter anderem folgendes ausführte: Niemand kann; Jüdische Arbeit Gemischte Arbeit Arabische Arbeit 47.370 Dunam 29.025 „ 10.663 bi Ohne Arbeiter Ausschließlich Selbstarbeit 87.058 Dunam 10.127 „ 658 „, 97.843 Dunam

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