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Palästina · 1934-08-01 · Heft 8-9 (August 1934) · p. Seite 373

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
17 (1934)
Issue
Heft 8-9 (August 1934)
Article
Günstige Ernten [Nachricht]
Date
1934-08-01
Page
Seite 373 (sequence 2)
Language
German
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heißer Winde zahlreiche Blüten abgefallen sinc\ eine Erscheinung, die sonst 373 erst im Juni und Juli zu verzeiclhnen ist. Scheinbar wird die Ernte nicht viel größer seiDj, als die letzte. In Ueberednstimmung mit den Berichten der Regierung sagt ,,,Hadar", daß besonders die jungen Pflanzungen und vorzüglicht die Grapebäume eine besonders reiche Blüte zeigen. Die Zitrusernte 1933/34. Nunmehr liegen die abschließenden Ziffern über den heurigen Expoxi: von Zitrusfrüchten (Orangen, Gr,ape Fruits und Zitronen) vor. Die angegebenen Zahlen beziehen sich auf Kisten. Eine Kiste wiegt rund 30 kg und enthält nach der Größe der Früchte 80 bis 140 Fnüchte. Rund 300 Kisten bilden eine Waggonladung: (Exportziffern (in Kisten) 1931/32 1932/33 1933/34 Zitrusfrüchte 3,619.463 4,483.401 5,467.064 davon Orangen 3,506.666 4,210.040 5,122.864 Grape Fruits 105.781 256.258 330.000 Zitronen 7.016 17.103 1 14.200 In der Saison 1933/34 wurden verfrachtet nach England 3^,489.162 Kisten, Deutschland 1,200.000, Holland 153.000, Rumänien 108.000, Dänemark 90.000, Norwegen 60.000, Schweden 50.000, Belgien 43.000, Frankreich 42.000, Kanada 40.000:, Polen 40.000, Finnland 20.000 Kisten. — Der Rest verteilt sich auf die Tschechoslowakei, Oesterreich, Jugoslawien und andere Länder, deren Bezug unter 20.000 Kisten betrug. Der palästinensische Inlandsbedarf wird mit rund 16000.000 Kisten in Rechnung gestellt, so daß die Gesamtproduktion an Zitrusfrüchten rund 6,5 MiL Kisten beträgt. Sie hat sieh;, wie aus den Ziffern zu ersehen, enorm gesteigerti. Die Produktion von Grape Fruits tritt immer mehr in den Vordergrund. Die auffallend kleine Zitronenproduktion ist darauf zurückzuführen) daß die palästinensische Zitrone sehr groß ist und sich daher für den Export wenig eignet. Das Ausland verlangt kleine Früchte. Propaganda für Zitrusabsatz. Wie wir mitteilten^ ist eine Propagandasteuer von IV2MÜ per Kiste eingeführt worden. Aus dem Erlös wurden für Zitruspropaganda verwendet: 6000 Pfund für Großbritannien, 1500 Pfund für dem Kontinent. Fläche der jüdischen Zitrusplantagen. Wie schon im Auszug aus dem Bericht des Handelsdepartments erwähntj, sind die Schätzungen über diese Fläche sehr verschieden. Bei der Arbeiterzählung der Histadruth vom August 1933 wurden aufgenommen : Fruchttragende Gärten 45.786 Dunam Noch nicht fruchttragend 43.909 a, 1933 gepflanzt 8.148 Insgesamt 2325 Gärten mit 97.843 Dunam Bekanntlich gibt es Schätzungen für Ende 1933, welche bis 130.000 Dunam angeben. Agr. Weitz schätzt die Fläche mit 115.000 Dunam, ebenso Dir. Viteies. Durch die Anpflanzungen in diesem Jahre wird nach verschiedenen Schätzungen die Fläche der jüdischen Pardessim auf 150.000 Dunam ansteigen.

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