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Palästina · 1934-08-01 · Heft 8-9 (August 1934) · p. Seite 367

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
17 (1934)
Issue
Heft 8-9 (August 1934)
Article
Bericht der offiziellen Informations- und Beratungsstelle [Nachricht]
Date
1934-08-01
Page
Seite 367 (sequence 2)
Language
German
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IRI
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Beratung des AEC. zurückzufMrnen. -Dieses hat auch eine Informatiomsbroscjhüre herausgegeben. Im zweiten Viertel des Jahres 1934 sind 725 Anfragen mündlich oden schriftlich beantwortet worden, darunter 424 von kapitalbesitzenden Personen (von ihnen 228 aus Deutschland) die insgesamt ein Vermögen von 1.65 Millionen Pfund angaben. Nur 67 gaben ein Vermögen von bloß 1000 Pfund an, 18 hatten ein Vermögen von 10 bis 20.000 Pfund, 10 mehr als 20.000 Pfund. Dezentralisation des Schulwesens, Rücktritt Dr. Berksons. Der Leiter des Unterrichtsdepartements der Jewish Ageney, Dr. L. B. Berkson ist zurückgetreten. Es verlautet, daß er mit der geplanten Dezentralisation des hebräischen Schulwesenns nicht einverstanden sei und deshalb demissionierte. Tel-Aviv und die größeren Kolonien verlangen volle Autonomie für ihr Schulwesen, so daß nicht wie bisher, das Erziehüngsdepartment, dem Doktor Berkson vorstand, die Oberste Leitung inne hätte. (Wir halten diese Dezentralisation für einen furchtbar schweren Fehler. Die Erziehungsprobleme in Palästina sind noch ungelöste und jede Zersplitterung im Schulwesen wird jene des Jischuw noch vergrößern und Einflüssen von Parteien in die Erziehungswesen noch mehr Raum bieten, als es bisher der Fall war. — Die Red.) VERKEHR. Die Verlegung des Knotenpunktes der Eisenbahn nach Tel-Aviv. Wir berichteten bereits hierüber (in Nr. 6/7, S. 284). Die Verkehrskommission beschloß außerdem, von Tel-Aviv eine Bahnstrecke zum Hafen von Jaffa zu bauen und eine solche an der Küste entlang nach Haifa durch die jüdischen Kolonien von Scharon (bekanntlich macht die bestehende Linie einen weiten Bogen, dessen Scheitelpunkt;in Tul Karm 18 km von der Küste entfernt ist, und es. gibt auch keine gute Autostraße auf der Strecke JaffaVHaifa). Es verlautet, daß die neue Trasse von der Station Kalkilje über Kfar-Saba- Petach Tikwah-Tel-Aviv-Jaffa-Risehon-Rechoboth geführt werden soll, wo die alte Strecke wieder erreicht wird. (Dies würde noch immer den Ausbau einer geradlinigen Küstenstraße Chedera-Ranana nötig machen.) Für diese Bauten sind von der Anleihe 122.000 Pfund reserviert. Als Stelle für den Zentralbahnhof soll die Gegend von Mikweh Israel ausersehen sein. — Die arabische Exekutive sandte an alle politischen Stellen Proteste gegen die Verlegung des Knotenpunktes nach Tel-Aviv, so daß es wieder fraglich geworden ist, ob der Plan durchgeführt werden wird. Lufthafen bei Lydda. Da die Flughäfen für zivile Luftschiffahrt zu abgelegen sind, wurde im April ein neuer Hafen ^/gkm nördlich von Lydda (Ludd) eingerichtet. Ein Komitee in Tel-Aviv regte die Anlage eines Lufthafens bei dieser Stadt an, welches Projekt, wie erklärt wurde, von der Regierung wohlwollend geprüft wird. Der Hafen von Jaffa, Wir berichteten in Nr. 6/7, S. 283, über die Arbeiten zur Verbesserung dieses Hafens. Ein neuer Wellenbrecher südlich der Zollhäuser wird gebaut werden, der eine Fläche von 50 Dunam schützen wird, der 40 bis 50 Booten Raum geben wird. Zur Sandzufuhr wird eine Zufahrtsbahn von Beith Wegan, 5 km lang, gebaut. Die vom Hafen nördlich ziehende

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