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Palästina · 1934-08-01 · Heft 8-9 (August 1934) · p. Seite 365

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Journal
Palästina
Volume
17 (1934)
Issue
Heft 8-9 (August 1934)
Article
Waad Leumi [Nachricht]
Date
1934-08-01
Page
Seite 365 (sequence 1)
Language
German
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Waad Lesimi. Der Verband der thoratreuen Zionisten (Misrachi) hatte beschlossen, seine Vertreter aus dem Waad Leumi zurückzuziehen, nach einiger Zeit ihnen aber wieder die Teilnahme an den Sitzungen gestattet, jedoch nicht die an der Wajhl der Exekutive, bevor nicht ein Modus getroffen ist, nach dem alle Elemente des Jiscjhuw im Waad Leumi vertreten sein können. (Hiezu be^ merken wir,, daß vorher schon die Revisionisten, mit deren politischen Haltung der Misrachi immer mehr sympathisiert, aus dem Waad Leumi ausgetreten waren. Es ist tief betrüblich, daß die immer heftiger werdenden Spaltungen in der palästinensischen Judenheit ihre gesetzliche Vertretung zu zerstören drohen. Je allgemeiner das Bewußtsein ist, daß es so nicht weiter gehen kann, desto weniger finden sich Menschen von Autorität, die entschlossen gegen das Ueberwucjhern des unseligen Extremismus der Parteien auftreten und für die Einigkeit unter den palästinensischen Juden mit aller Kraft eintreten. — Die Red.) Bei der Wahl der Exekutive, wobei ihre bisherigen Mitglieder wieder gewählt worden sind, nahm Rabi Ostrovsky (Misrachi) die Wahl an, aber nur ad personam, nicht als Vertreter des MisraejhL Angesichts der beabsichtigten Herabsetzung des Beitrages der JA zum Scjhulbudget von 20.000 Pfund auf 10.000 Pfund erklärte der Waad Leumi im Falle dieser Kürzung die Verantwortung für das Scjhulwerk abzulehnen. Der Waad Leumi beschloß Neuwahlen auszuschreiben. Pafrteigründüngen. Eine Gruppe bedeutender ortjhodoxer Zionisten trat aus^ dem Misrachi aus tajnd gründete eine besondere Partei „Misrachi Hawatik" (Altmisrachi). Diese Gruppe ist mit der revisionistisch-oppositionellen Haltung des Misrachi nicj.it einverstanden. Eine Anzahl von meist deutschen Allgemeinen Zionisten (darunter führende Persönlichkeiten) hat eine progressive Gruppe gebildet, die mit der Rechtsschwenkung der Allgemeinen Zionisten nicht einverstanden ist. Bericht des Zentralbüros für Ansiedlung deutscher Juden. Dieses versendet den Bericht für den Zeitraum vom 1. Oktober 1933 bis 30. Juni 1934. Bis zu diesem Zeitpunkt sind eingegangen: In Alexandrien wurden 12.000 Pfund für landwirtschaftliche Kolonisation, von der Association d'aijde pour les vietimes de l'antisemitisme gespendet. Dasselbe Komitee in Kairo verpflichtete sich, 8000 Pfund für Ankauf von Boden bei Petach Tikwah aufzubringen. An den KKL, der ein Drittel der Eingänge für Ankauf von Boden erhält;, wurden bisher 13.712 Pfund überwiesen. Im Jahre 1933 kamen aus Deutschland 6803 Einwanderer, davon 3129 als Zertifikaitisten ins Land, und 4371 Touristen. Von Januar bis April sind 3027 Personen eingewandert (davon 1392 Zertifikatisten und 145 Touristen erhielten die Niederlassungserlaubnis). Die deutschen Einwanderer der Klasse mit 1000 Pfund machten 35 o/o der: Gesamtzahl in dieser Kategorie aus. Vorgesehen sind, wie wiederholt berichtet, folgende Ansindlungsgruppen:- Britischer Zentralfonds Aus verschiedenen Ländern und Spenden Keren Hajessod Für Jugendaljah 17.500 37.318 8.163 19.000

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