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Palästina · 1934-06-01 · Heft 6-7 (Juni 1934) · p. Seite 287

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Journal
Palästina
Volume
17 (1934)
Issue
Heft 6-7 (Juni 1934)
Article
Die Zitrussaison [Nachricht]
Date
1934-06-01
Page
Seite 287 (sequence 2)
Language
German
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Bei dem Exportverkauf n^mmt der Anteil der Kooperativen ständig zu. Für 287 diese Saison -wird ihr Versand wie folgt geschätzt: Kisten Pardeß 1,200.000 Syndikat 315.000 Haklai 110.000 ßustan 80.000 andere Kooperativen 100.000 insgesamt 1,800.000 Es wäre nötig, die Kooperativen zu vereinigen. Die großen Genossenschaften konnten trotz des Fallens der Preise gute Resultate erzielen, die 6 shillingf per Kiste am Baum für die alten Gärten entsprechen. Die jungen erzielten durch sie A1/2 sh. Diejenigen Pflanzer, die durch Kommissionäre exportierten, erzielten nicht so viel. Veneinigang zweier Orangenkooperativen. Die Jaffa Fruit Cy hat sich mit dem Jaffa Fruit Syndikat vereinigt. Lefter der neuen Gesellschaft sind Jizchak Rokaoh und Abr. Polany, indes Ing. S. Tolkowsky sich zurückziehen und ganz der Forschungsarbeit widmen wird. Er war einer der Gründer der Jaffa Fruit Cy (1928) und hat bekanntlich die größten Verdienste um die Entwicklung des Orangenexportes, namentlich für den englischen Markt. Es ist zu hoffen, daß die Vereinigung der Kooperativen weitere Fortschritte machen wird. Wie im Bericht der Kooperativbank gesagt wird, machen sich Syndikat und Pardeß eine nicht zu billigende Konkurrenz bei Heranziehung neuer Mitglieder, denen Vorteile geboten werden, die nicht zu rechtfertigen sind. Pardeß, Hachaklai und Syndikat kontrollieren zwei Drittel der jüdischen Ernte. Der Markt für Grapefruit. Hierüber schreibt J. Rockach in „Boust'nai" Nr. 2. Der in letzter Zeit erfolgte Preisrückgang in London hat Pessimismus ausgelöst, der aber nicht berechtigt ist. In den letzten drei Jahren wurde aus Palä stina Grapefruit exportiert: Saison 1931/32 150.000 Kisten 1932/33 250.000 „ „ 1933/34 325 000 „ 1934/35 werden schätzungsweise 400.000 bis 500.000 Kisten exportiert werden, 1931/32 waren die Preise knapp, 1932/33 gut und 1933/34 im Anfang mittel, sie stiegen dann, um dann für den großen Teil der Ernte zu fallen. Aber dies ist nicht richtig ausgedrückt. Die Preise waren schlecht für uns, nicht in England selbst, weil wir 3 sh per Kiste Zoll zu zahlen haben, ohne den die Pflanzer» 6 sh per Kiste am Baum bekommen hätten, mehr als in früheren Jahren. Wenn auch die amerikanischen Grapefruits denselben Zoll zahlen müssen, so kommt diesen außer dem Dollarsturz zugute, daß in Amerika kleine Früchte überhaupt nicht absetzbar sind und die Kooperativen, um den Preis im Lande zu behaupten, den Ueberschuß unbedingt exportieren müssen. Ueberdies ist ein Teil der Ernte in Kalifornien außen etwas beschädigt gewesen und war in Amerika nicht abzusetzen. Ferner überschwemmten begreiflicherweise zur Zeit des Hochstandes des Preises die Makler den englischem Markt. Deri Bedarf hielt sich zurück und die Preise fielen daraufhin.

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