Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 17 (1934)
- Issue
- Heft 6-7 (Juni 1934)
- Article
- März [Nachricht]
- Date
- 1934-06-01
- Page
- Seite 286 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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März. Jüdische Einwanderer: Kapitalisten 810 Angeforderte Angehörige 268 Zertifikate 1946_ 3024 (Vorjf 3213) Zertifikate für Flüchtlinge aas USSR. Die Regierung hat auf Ansuchen der Jewish Agency für 50 Flüchtlinge aus Buchara Zertifikate bewilligt. LANDWIRTSCHAFT UND KOLONISATION. Landkaluf 1933« Nach den Angaben des Landregisters wurde 1933 von Juden gekauft: Insgesamt 100.362 Dunam im Werte von 4,202.816 Pfund, davon von Juden 63.370 Dunam im Werte von 3,348.019 Pfund, von Nichtjuden 36.992 Dunam im Werte von 854.797 Pfund. Der Keren Kajemeth erwarb 18.519 Dunam von der American Zion Commonwealth und 13.832 aus anderen Quellen. Die Z^trussaison, In „Boust'nai" Nr. 4 schreibt Smilansky über dieses Thema. Er schätzt den Gesamtexport auf 5,515.000 Kisten, indes im Anfang auf über sechs Millionen Kisten gerechnet wurde. Die Gründe für den Minderer trag1 sind der schwere Chamsi,n, der am Ende des Frühlings 3 Tage lang herrschte, die heftigen Stürme des Winters (im Januar und Februar), femer ist ein Teil der großen Früchte zum Export nicht geeignet gewesen, weil sie keine guten Preise erzielt hätten, andere große und saftige Früchte zur Saftejrzeugung verwendet wurden (nebst den Abfallorangen). Ferner gab es einen Mangel an Kistenholz für die großen Früchte, trotz Ueberflusses von solchem für die normalen Größen. Man zahlte für schlechtes Holz hohe Preise, aber am Transport zerbrachen oft die daraus verfertigten Kisten. Was die Preise betrifft, so war es früher gewöhnlich so, daß sie am Anfang der Saison fielen, ab Ende Januar etwas stiegen ümd am Ende der Saison in> April manchmal sehr hoch waren, manchmal fielen. Heuer waren gerade in der Mitte der Saison, auf die die Pflanzer sich sonst verließen, die Preise katastrophal und am Ende der Saison sehr hoch. Da die Pflanzer heuer wegen der schlechten Preise in der Mitte der Saison die Vermeidungen verringerten, staute sich in den Lagerhäusern die Ware, die zum Teil verdarb. Der Hafen von Haifa, auf den man so ^iej Hoffnungen gesetzt hatte, und seine Lagerhäuser waren ungenügend, der Eisenbahn fehlte es an edner ausreichenden Zahl von Wagen und Lokomotiven, sie arbeitete auch nicht Hand in Hand mit der Hafenverwaltung u. a. m. Eine Enttäuschung brachte auch der Markt in Kanada, der sich wegen des Sturzes des Dollars verschlechterte. Dieser Sturz war auch schuld daran, daß Amerika für Grapefruit die Preise in England drücken konnte. (Dies hatte auch andere Gründe. Siehe die entsprechende Notiz unten. — Die Red.) Zum ersten Mal erschien auch Italien mit billigen und schönen Grapefrüchten auf dem Markt. In Italien sind Arbeitslöhne, Wasser und Düngekosten niedriger als in Palästina und die Regierung unterstützt dort die PJlauzer. Der Markt in Deutschland nahm fast das doppelte Quantum von Zitrus gegenüber dem Vorjahr auf und dies außerhalb des Transfers. Die Nachfrage nach Jaffaorangen ist dort weiter im Steigen — doch ist es fraglich, ob genügend! Devisen dafür freigegeben werden können.