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Palästina · 1934-06-01 · Heft 6-7 (Juni 1934) · p. Seite 283

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
17 (1934)
Issue
Heft 6-7 (Juni 1934)
Article
Das Jahr 1933 [Nachricht]
Date
1934-06-01
Page
Seite 283 (sequence 2)
Language
German
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Der Export an Waren betrug: Zitrusfrüchte Andere landwirtschaftliche und industrielle Erzeugnisse \m 1,80 283 0,50 0,58 2,59 2,38 Der Einfuhrüberschuß für Waren im Jahre 1932 rund 4 Mill. Pfund, erhöhte sich im Jahre 1933 auf 6,6 Mill. Pfund, also um 65o/o. Wir kommen auf die Einzelziffern noch zurück. Wir bemerken nur, daß im Verkehr mit Deutschland der Import Palästinas um 54 o/o zugenommen hat (von 775.074 im Jahre 1932 auf 1,193.313 im Jahre 1933), während die Ausfuhr nach Deutschland um ca. 12,4o/c gestiegen ist (332.723 im Jahr 1932 gegen 373.749 in 1933). Zitrusexport. Bis 22. April wurden versendet: 5^414.027 Kisten, davon über Jaffa 3,203.606, über Haifa 2,007.024. Von der Gesamtzahl entfielen auf Grapefrucht 350.500 und auf Zitronen 14.200. Die Exportziffern für April sind noch nicht veröffentlicht worden, es sollen ca. 200.000 Kisten Zitrus und ca. 20.000 Kisten Grapes versendet worden sein. Smilansky (siehe Rubrik „Landwirtschaft") sqhätzt den Gesamtexport auf 5,515.000 Kisten. DÜe Zollvorschriften« Das Handelsdepartment hat im März ein Heft über die geltenden Vorschriften über Verzollung, das den neu-dsten Stand der Verordnungen widergibt, veröffentlicht. Exportförderung. Von der Handelskammer Tel-Aviv—Jaffa und der Messeleitung wurde die „Trade Enquiry Service" unter Leitung von Syndikus KatzJ errichtet. Mjess}e unfd Regiproertät. „Boust'nai" macht hierüber einige Bemerkungen. Polen, das eine große Ausstellung auf der Messe veranstaltete und gute Ge-< schäfte machte, hat auf die Kiste Orangen einen Einfuhrzoll von nicht weniger als drei Pfund gelegt! Rumänien macht der Palästinaeinfuhr immer größere Schwierigkeiten. Italien, Frankreich und Amerika können auch nicht erwarten, daß wir auf die Dauer nur Käufer sein werden. Leider errschwietrt es der Mandatscharakter Palästinas, irgendwelche Unterschiede in der Zollbehandlung gegenüber den einzelnen Ländern zu machein. Nur eine Möglichkeit steht offen, — die englische Preference zu erreichen (wiie dies Dr. Bileski in dieser Zeitschrift, Jahr 1932, S. 391 ausgeführt hat. — Die Red.). Touristen. Januar 3711 und 2036 Rückwanderer. Der Hafen von Jaffa. Commander Bodily schreibt hierüber in der Palästinabeilage von „The Near East and India", daß es noch nicht feststeht, wie die Verbesserungen ausgeführt werden sollen. Es ist möglich, daß das nördliche Rif als seewärtige Mole in Nordsüdrichtung ausgebaut wird und eine kurze Mole vom Strand gegen ihr nördliches Ende errichtet wird. Die Bahn könnte zu der nördlichen Mole geführt werden, und es wäre Platz für Lagerhäuser vorhanden. Oder der jetzige Hafen könnte ausgefüllt werden und die Schuppen am Fuße der Klippe errichtet werden. Jedenfalls wäre dann zusätzlicher Raum für Lagerhäuser notwendig. Es ist auch möglich, daß der jetzige Leichterh'afen durch einen Damm gegen das Meer geschützt, der Eingang erweitert und die VERKEHR.

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