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Palästina · 1934-06-01 · Heft 6-7 (Juni 1934) · p. Seite 262

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
17 (1934)
Issue
Heft 6-7 (Juni 1934)
Article
Der Holzmarkt in Palästina
Date
1934-06-01
Page
Seite 262 (sequence 3)
Language
German
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262 naten stellten sich diese Preise noch, um 20—30o/o billiger. Die russische Ware ist allerdings nicht allzu beliebt, da die Qualität doch etwas zu minder ist. Buchensperrplatten werden bis nun nur in geringen Quantitäten verbraucht. Da hier im allgemeinen bei Sperrholz nur mäßige Qualitäten verlangt werden, zu ebenso mäßigen Preisen, sind die Buchenplattenfabrikanten nicht allzu sehr bemüht, Lieferungen zu erhalten. Der Import an Sperrholz war: 1932 über die Hafenstadt Jaffa 820 Tonnen 1932 über die Hafenstadt Haifa 140 „ zusammen 960 Tonnen, 1933 über die Hafenstadt Jaffa 1440 Tonnen 1933 über die Hafenstadt Haifa 360 zusammen 1800 Tonnen Die Importzunahme beträgt also rund 95o/o. Dabei sind am Import Erlensperrplatten mit 97o/o und Buchensperrplatten mit 3 0/0 beteiligt. Was die Dimensionen betrifft, sind vorwiegend Platten in Längen von 160—165 cm gesucht, bezüglich der größeren Dimensionen 200 cm. V. Lattenpaneele. Diese haben sich im allgemeinen noch nicht so richtig eingebürgert, da der Tischler, wenn auch nicht „volle Ware", aber ihm entsprechende, für ca. 6 Pfund sich selbst fabrizieren kann. Dabei wurden in den letzten Monaten drei Paneelplattenfabriken im Lande errichtet, die für ca. 9 Pfund Ware auf den Markt bringen, und zwar hauptsächlich „Blockverleimte". Diese drei Fabriken werden aber in erster Linie Möbel und Haustüren fabrizieren. Importiert wurden an Paneelen: 1932 ca. 50 m3 1933 ca. 80 m3 und zwar zu einem Durchschnittspreis von ungefähr 10 Pfund je Kubikmeter cif. Zur Ausnützung der jetzigen anhaltenden Hochkonjunktur gibt es nur einen Weg: Die Kartellierung oder Syndikalisierung 1. der nach hier gravitierenden Produzenten, 2. der hiesigen Importeure und 3. der hiesigen Holzhändler, sowohl der kleinen als auch der großen. Der Bericht des Departements für Landwirtschaft und Forste für 1931 u- 1932. Mit großer Verspätung ist dieser Bericht eben erschienen. Einleitend bemerkt der Herausgeber, Mr. Tear, daß die Absicht, für Landwirtschaft, Forste und Viehzucht drei getrennte Ressorts zu etablieren, wieder aufgegeben wurde. Außerdem wurden auf Empfehlung der O'Donnell-Kommission die Abteilungen „Fischerei" und „Untersuchungsdienst" aufgelassen. Von ersterer wurden zwei Beamte der entomologischen Abteilung unterstellt.

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