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Palästina · 1934-06-01 · Heft 6-7 (Juni 1934) · p. Seite 218

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
17 (1934)
Issue
Heft 6-7 (Juni 1934)
Article
Tel Aviv - 25 Jahre alt
Date
1934-06-01
Page
Seite 218 (sequence 2)
Language
German
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2X8 wenigstens provisorisch festgelegt sind. Einzelheiten über das Wachstum der Stadt, teils durch Bodenkauf, teils durch Einverleibung findet der interessierte Leser, wenigstens bis zum Jahre 1925, in dem Buche „Tel-Aviv im Licht der Zahlen", das (hebräisch) 1926 im Verlag der Stadtverwaltung erschienen ist. Größere Bodenflächen (482.192 Quadratellen oder 276.816 Quadratmeter) befinden sich in einigen Arbeiter- und Unbemitteltenvierteln im Besitz des „Jüdischen Nationalfonds". b) Aufbau der Stadt: Zwei Faktoren zeigen, rein äußerlich, am klarsten die Entwicklung der Stadt auf: das Wachstum der Bevölkerung (worüber weiter unten gesprochen wird), sowie das Wachstum der Baufläche, gemessen an der Zahl der Häuser und Zimmer. Die folgenden Zahlen geben einen annähernden Begriff von dieser Entwicklung: Zahl der Häuser Zahl der Zimmer 1909 50 250 1914 139 995 1920 200 1563 1925 2612 15452 1930 3767 22978 1933 5000 35000 (Baracken [1933: 985 mit 3000 Zimmern] sind bei diesen Ziffern nicht in Betracht gezogen.) Die Tabelle spiegelt das Wachstum der Stadt in den Hauptepochen der Entwicklung (1921—1922, 1924—1925 und 1932—1933) wider. Es waren jeweils andere Ursachen, die den Anstoß zur Bautätigkeit gaben — die Maiunruhen von 1921, die einen Teil der jüdischen Bevölkerung Jaffas nach Tel-Aviv trieben, die große, vorwiegend städtisch gerichtete Einwanderungswelle des Jahres 1925, der dann in den Jahren 1926/27 ein starker Rückschlag auch in der Bautätigkeit folgte; schließlich der natürliche Vergrößerungsprozeß, der Einfluß der reichen Umgebung der Pflanzungszone sowie die natürliche Anziehungskraft Tel-Avivs als Zentrum jüdischen Wirkens in den letzten Jahren — welches auch die Gründe für diese Entwicklung gewesen sein mögen, die Tatsache eines Aufschwunges innerhalb so weniger Jahre, wie er in der Geschichte des Städtebaues der Nachkriegsjahre auch in großen Ländern selten ist, bleibt als ein stolzes Dokument der jüdischen Renaissancebewegung in Palästina bestehen. Die Bautätigkeit wird noch besser beleuchtet durch die Tatsache, daß 1923 — 993, 1924 — 2246, 1925 — 6348, 1926 — 1249 Zimmer gebaut wurden; dann erfolgt ein schroffer Niedergang (von 1927 bis 1930 wurden 2229 Zimmer gebaut); 1931 stiegen die Bauziffern auf 1566, 1932 auf 3550 und 1933 wurden sogar "10.714 Zimmer errichtet. Die folgende Tabelle illustriert diesen Prozeß in noch stärkerem Maße durch Wiedergabe der 'Bauflächen und der investierten Kapitalien von 1923 bis 1933:

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