Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 17 (1934)
- Issue
- Heft 4-5 (April 1934)
- Article
- Budget [Nachricht]
- Date
- 1934-04-01
- Page
- Seite 206 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- correspondence
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2379786-2379916-2379920--17529-2400849- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Budget. Für 1934/35 wurde das Budget mit 75.800 pal. Pfund festgesetzt Ausgaben TljOOO (Vorjahr 57.000). In den Einnahmen ist ein Betrag von 10.000 Pfund Uebersohuß vom Vorjahr und ein solcher von 16.000 Pfund Regierungsbeitrag enthalten. Die Zahl der Einwohner schätzt man derzeit auf 60.000 Tiberias. Gesellschaft der Heißen Quellen. Im Jahre 1933 wurde ein Ueberschuß von 875 Pfund erzielt. Im Jahre 1934 nahm der Betrieb stark zu, die Einnahmen wachsen. (Gegenwärtig ist Hochbetrieb in den Bädern, die schon um 5 Uhr früh eröffnet Werden müssen, um dem Andrang zu genügen..) Das Gesellschaftskapital betrug Ende 1933 14.039 pal. Pfund, Das Nominalkapital ist 55.000 Pfund (3000 Gründeraktien und 8000 7prozentige Vorzugsaktien zu 5 Pfund. Die Dividende Wurde mit 7 Prozent bestimmt. Wassergesellschaft. Grundbesitzer aus Amerika haben eine Waseergesellschaft gegründet. Jaffa. In Jaffa hat sich die Baubewegung 1933 gegen 1932 bedeutend gesteigert. Ausgegebene Lizenzen: 680 (Vorjahr 420), fertiggestellte Räume 2300 (740), investiert in Bauten 248.600 (101.500) Pfund. Das Budget für 1934/35 wurde mit 60.000 Pfund (Vorjahr 54.000) festgesetzt. Die Mehreinnahme von 6000 Pfund entfällt ausschließlich auf die Gebäudesteuer. INDUSTRIE. Statistik. Die Exekutive berichtete der Sitzung des AC, daß in der zweiten Hälfte des Jahres 1933 in Palästina 133 neue Fabriken eröffnet wurden, darunter 25 für die Bearbeitung von Metall, 5 für die Lederproduktion, 8 für chemische Industrie, 9 Druckereien und Papierfabriken, 11 Holzbearbeitungsfabriken, 16 Textilfabriken, 22 Unternehmungen für Baumaterial, 13 für Nahrungsmittel, 13 für das Bekleidungsgewerbe und 11 sonstige Unternehmungen. Im Laufe des Jahres 1933 hat die jüdische Industrie Palästinas mehr als 4000 jüdische Arbeiter aufgenommen. Neugründungen. Tel-Aviv und Umgebung: In Buel Brak Konservenfabrik „Meli", Kapital 10.000 Pfund, 1000 Quadratmeter Grundfläche. Die neue große Schokoladenfabrik „Iiis", in Ramat Gan, hat im März den Betrieb aufgenommen. Sie hat eine Kapazität von 60 bis 70 Tonnen im Monat. Vorläufig sind 30 Arbeiter beschäftigt. Beit we Gan. Alabasterwerkstätten. Rischon le Zion. Blechwaren und Konservenbüchsen. Ness Zionah. Glashütte (Juden aus Polen). Anfangskapital 10.000 Pfund auf dem Wege nach Rischon le Zion. Christliche Fachleute lernen die Arbeiter an, deren Zahl sukzessive auf 300 gebracht werden soll. Jerusalem. Zigarettenfabrik in Kirjat Moscjie (deutsche Juden). Haifa. Zigarettenfabrik (De Haas) Primusapparate (30 Arbeiter).