Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 17 (1934)
- Issue
- Heft 4-5 (April 1934)
- Article
- Jubiläum der Orangenpflanzung [Nachricht]
- Date
- 1934-04-01
- Page
- Seite 202 (sequence 1)
- Language
- German
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Jubiläum der Orangenpflanzung. In Tel-Aviv fand kürzlich die 50jährige Feier der ersten Pflanzung von Orangen in Palästina statt, die Dow Falmann aus Meseritz im Dorfe Somal, Ax/2 km von Jaffa, getätigt hatte. Er starb nach einem Jahr wegen Mangel ärztlicher Hilfe bei Krankheit. Kredite für Bienenzucht, Die Zentralbank für Kooperative hat einen Kredit von 2300 Pfund für Bienenzüchter bewilligt, der durch lokale Kreditgenossenschaften vergeben wird. Der Spätregen. Obzwar in den meisten Teilen Palästinas Spätregen gefallen ist, blieb er im Ostemek und im Jordantal gänzlich aus. Hier muß das Getreide zu Heu geschnitten werden. Die arabischen Fellachen, die nicht so wie die jüdischen Kolonisten andere Produkte als Getreide haben und deren Vieh mangels Weide zugrunde geht, leiden sehr stark."Wie unter Rubrik „Oeffentliche Verwaltung" mitgeteilt, hat -die Regierung neuerlich die notleidenden Fellachen unterstützt. Siedlungsarbeit. Judäa und Küstenebene. Richon le Zion. Die Gesellschaft „Chewrath Geula" kaufte 60 Dunam im Osten der Kolonie. Der Bebauungsplan sieht einen Dunam per Bauplatz vor. Viele Plätze sind schon an Bewohner Tel-Avivs und der umliegenden Kolonien verkauft. Auch die landwirtschaftliche Kassa kaufte 10 Dunam zur Parzellierung. Die Grenze zwischen Rischon und Nachlath Jehuda ist aufgelassen worden- Petach Tikwäh. Im Laufe des Jahres 1933 war die Zahl der Bauten 165, der neugeschaffenen Räume 631, Investitionssumme ca. 75.000 Pfund. In der Kolonie gibt es 31 Aerzte, darunter 14 neu Eingewanderte, und zwei Röntgenapparate. Irgun Mass. Diese neue Siedlung auf KKL.-Boden, südöstlich von Ramath Gan, erhielt nach Alexander Süßkind Rabinowitsch den Namen Kfar Asr. Es sind 40 Familien angesiedelt, weitere 30 werden folgen. Die Siedlung hat! unter anderem gute Erfolge im Bau von Gemüse, das in Tel-Aviv abgesetzt wird. Ein Wered (Rosenquelle). Dies ist eine Siedlung auf KKL.-Boden, die Insassen von Tel-Aviv ohne jede Unterstützung des KKL. errichtet haben und die sich gut entwickelt. Even Jehuda. Diese im Scharon gelegene Kolonie ist noch nicht l1/2 Jahre alt. Sie zählt derzeit 250 Seelen, darunter 70 Kolonisten, 28 Wohnhäuser und 50 Baracken. 2000 Dunam wurden bepflanzt. (Die Kolonie ist eine Gründung der „Hanotea", siehe Nr. 2/3, Seite 114.) Näthania. Die Gründungsgesellschaft „Hanotea" hat neuerlich 1000 Dunam angepflanzt. Paxdeß Chana. Diese Pica-Kolonie erweitert sich sehr rasch. Die Verwaltung siedelte in diesem Jahre 100 neue Landwirte an, zumeist Einwanderer mit Vermögen aus Deutschland. Die Baubewegung ist sehr stark. Von der Pica-Verwaltung wird der Bau von Arbeiterhäusern verlangt, um dem Arbeitermangel abzuhelfen. 1000 Dunam wurden neu bepflanzt.