Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 17 (1934)
- Issue
- Heft 4-5 (April 1934)
- Article
- Autoverkehr und Straßenbau [Nachricht]
- Date
- 1934-04-01
- Page
- Seite 197 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Mentioned entities
- Amman 1× ep/1044017
- Haifa 1× ep/1047930
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bahn sich als ungenügend erweist. Zwischen Kasel Ain und Tul Karm wird zwar jetzt eine Straße gebaut}, aber erstens ist daß nicht der direkte Weg Jaffa-Haifa und außerdem fehlt dann die Fortsetzung. Eine zweite wichtige Unterlassung ist, daß man auf dem Weg Haifa-Afule dem riesigen Umweg über Nazareth machen muß, wobei auch die Betriebskosten für das Auto für diese Berg- und Talfahrt unnütz hohe sind. Auch hier scheint die Kon:-, kurrenz für die Eisenbahn der Grund zu sein, warum nicht parallel zu ihr eine direkte Chaussee, von der bestehenden abzweigend, nach Afule gebaut wird. Dadurch würde sich auch die Reise Jerusalem-Haifa verkürzen und verbilligen. Straße im Ost-Emek. Von Afule bis Beisan wird eine 30 km lange Straße mit Kostenaufwand von 50.000 Pfund gebaut werden. Vorgesehen ist eine Verlängerung bis zum Toten Meer,, zwecks Transportes der Salzprodukte. Hier frägt sich wieder, warum von Afule nach Haifa nicht anschließend die kürzeste Route ausgebaut wird. Straße Tul Karem-Nathania. Bei einem Besuche von Nathania am 13. März sicherte der Oberkommissär den Bau dieser Straße zu. Straße Hebron-Kir Moab. Eine solche wird gebaut werden. Kir Moab liegt im Ostjordanlanct, östlich des Toten Meeres. Aus der Mitteilung ist nicht ersichtlich, wie die Straße geführt werden soll. Projekte Elektrischer Bahnen? Nach verschiedenem Meldungen sollen Projekte erwogen werden, Jerusalem durch elektrische Schnellbahnen mit Nablus, Amman,, Ber Seba und Jericho zu verbinden. Der Endpunkt der Linien soll vor das Damaskustor verlegt werden. BEVOELKERUNG. Zahl der Juden. Die Palästänakorrespondenz berechnet für Ende 1933 die Bevölkerung (einschließlich Nomaden) mit 1^178.434, davon 243.881 Juden. WANDERUNG. Einwanderung 1933. In einer von der Einwanderungs- und Arbeitsabteilung der Palästina-Exekutive herausgegebenen Veröffentlichung wird die Zahl der nach Palästina eingewanderten Juden mit 30.327 angegeben!. Von diesen sind 27.289 auf Grund von Zertifikaten ins Land gekommen. 2465 Touristen wurde nach Ablauf ihres dreimonatigen Visums die Erlaubnis zu dauerndem Aufenthalt gegeben. Nach einer amtlichen Statistik haben i. J. 1933 26.002 jüdische Touristen Palästina besucht. 15.626 von diesen waren zu Ende des Jahres wieder ausgereist^, so daß 10.376 als im Lande verblieben angeführt werden. Zur Beurteilung dieser Ziffer muß jedoch in Betracht gezogen werden!, daß die in der Regel Touristen gewährte Aufenthaltsfrist drei Monate beträgt, somit die meisten dieser Touristen in den ersten Monaten des Jahres 19*34 wieder ausgereist sind. Die Zahl der Einwanderer aus Deutschland wird für das Jahr 11933 mit 6803 angegeben, die überwiegende Mehrzahl dieser Einwanderen besaß die deutsche Staatsangehörigkeit. Nur 1053 von ihnen waren Angehörige anderer Staaten. Insgesamt sind also im Jahre 1933 40.703 Juden in