Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 17 (1934)
- Issue
- Heft 4-5 (April 1934)
- Article
- Touristen [Nachricht]
- Date
- 1934-04-01
- Page
- Seite 196 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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- Haifa 2× ep/1047930
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£96 VERKEHR. Touristen. Oktober: 5697 und 3460 Rückwanderer, November: 4615 und 2401 Rückwanderer, Dezember: 3960 und 2327 Rückwanderer. Der Hafen von Haifa, Infolge Ungenügens der Lagerräume hat die Regierung beschlossen, mit dem Bau des dritten ZoUschuppens sofort zu beginnen (Kostenaufwand 20.000 Pfund). Der Hafen selbst zeigt sich jetzt schon als ungenügend. Der Molo hat nur für das Anlegen von vier großen Schiffen Platz. Man benützt wieder Leichter. Auch in der Orangenversendiing sind Stockungen zu verzeichnen, obzwar Tag und Nacht daran gearbeitet wird. Die Pipeline. Nach offiziellen Mitteilungen ist die Oelrohrleitung nach Haifa, die 1150 Meilen lang ist und erst 1935 fertiggestellt sein sollte, bereits so weit ausgebaut, daß im Frühsommer der Betrieb aufgenommen werden wird. Die Jahresleistung soll 4.5 Millionen Tonnen betragen, d. s. 1.5 Millionen mehr als die Mindestmenge, zu der die JPC. verpflichtet war. In Haifa werden nur 200.000 Tonnen verarbeitet werden. Der Schiffsverkehr in Jaffa und Haifa 1929-1933. Eingelangte Dampfschiffe in Tonnen: Jaffa Haifa 1929 1,505.488 1,267.105 1930 1,404.891 1,321.419 1931 1,306.390 1,373.123 1932 1,428.454 1,733.036 1933 2,041.200 2,681.622 Autoverkehr und Straßenbau. Laut Bericht des Generalinspektors der Palästina-Polizei, Roy Godfrey Spicer, ist die Zahl der Motorfahrzeuge von 400 im Jahre 1922 auf 6126 im Jahre 1933 gestiegen. Während 1921 nur 450 Kilometer Autostraßen in Palästina vorhanden waren, betrug die Gesamtlänge der Autostraßen im Jahre 1933 1015 Kilometer. Die Zunahme des Autoverkehrs hat auch eine Vermehrung der durch ihn verursachten Unglücksfälle zur Folge gehabt. 1933 waren 79 Autounfälle mit tödlichem Ausgang zu verzeichnen, 930 Personen wurden bei solchen Unfällen verletzt. 1928 waren 40 Personen durch Autounfälle ums Leben gekommen und 355 verletzt worden. Die Einkünfte aus Lizenzgebühren betrugen 1922 bis 1933, abgesehen von den entsprechenden städtischen Abgaben^ 182.000 Pfund; die Einkünfte aus Zöllen für die Einfuhr von Automobilen und Betriebsstoff ly745.000 Pfund. Für den Bau neuer Straßen wurden 956.000 Pfund verausgabt. Die Erhaltungskosten betrugen 809.260 Pfund. In der Zeit von 1926 bis 1930/31 allein hat der Autoverkehr um etwa 100 Prozent zugenommen. Der Straßenausschuß ist gegenwärtig mit der Ausarbeitung eines neuen Dreijahrplanes für die Verbesserung des Autoverkehrs und des Sfcraßenwesens» beschäftigt. Hiezu bemerken wir: Eine der größten Unterlassungen ist der Mangel einer Autostraße Jaffa—Haifa. Wahrscheinlich soll der Eisenbahnlinie keine Konkurrenz gemacht werden. Aber es ist ein ganz unmöglicher Zustand, daß es auf dieser Hauptlinie keine ordentliche Fahrstraße gibt. Besonders das letzte Stück des bestehenden Weges von der Gegend nördlich Sichron an ist fast unfahrbar. Dies ist auch wichtig für den Orangenversand, da die Eisen-