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Palästina · 1934-04-01 · Heft 4-5 (April 1934) · p. Seite 195

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
17 (1934)
Issue
Heft 4-5 (April 1934)
Article
November [Nachricht]
Date
1934-04-01
Page
Seite 195 (sequence 2)
Language
German
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Wie im Oktober betrifft die Einfuhrsteigerung fast sämtliche Arten von Gütern, doch dürfte ein erheblicher Teil auf die Einfuhr für die Pipeline entfallen, deren Wertziffer nicht angegeben wird. Auch bezüglich des Exportes ist aus den bisherigen Angaben nicht ersichtlich, worauf die große Steigerung entfällt, um so mehr bei Orangen ein Rückgang Von ca. 35.000 Pfund angegeben wird. An Münzjen wurden um 61.290 Pfund exportiert und 4874 Pfund importiert. Dezember (wie oben). 1933 1932 Einfuhr 1485.869 886.689 Ausfuhr 317.335 389.304 Wiederausfuhr 47.823 32.041 Durchfuhr 18.498 28.469 Betreffs der Einfuhrsteigerung gilt das für November Gesagte. Im Export ist der Rückgang bei Orangen 40.000, bei Waschseife 6000 pal. Pfund. An Münzen wurden ausgeführt um 48.774, eingeführt um 2388 Pfund. 1933 (wie oben). Nach den vorläufigen Ziffern betrug im Jahre 1933 die? Einfuhr 11,122.469 (Vorjahr 7,768.920), die Ausfuhr 2,591.617 (2,381.491 Pfund). Wie immer stand Großbritanien an der Spitze mit ca. 18 o/o der Einfuhr und 6O0/0 der Ausfuhr. Von Deutschland wurde 1933 um 1,293.313 Pfund bezogen (Vorjahr 775.074 Pfuind). Orangenexport. Bis 18. März sind ca. 4.6 Millionen Kisten exportiert worden. Die Preise sind sehr gute. In England bis 16 Shilling, in Hamburg waren, sie im März bis 11.50 Mark, April 8 b;is 9.50 Mark per Kiste. Von der Gesamtzahl, die nur um 150.000 Kisten höher war, als im Vorjahr, warert 280.000 Kisten Grapefruids. Import aus Oesterreich. Dieser betrug naoh österreichischen Quellen im Jahre 1933: 4,773.000 Schilling gegen 2,045.000 Schilling im Vorjahr. Japanisches Dumping. Die Einfuhr aus Japan ist im Steigen begriffen. Wie Dr. Marcus in der „.Jüdischen Rundschau" ausführt, betrug sie 1931 0.60o/o, 1933 3.58 o/o der Gesamteinfuhr und konzentriert sich hauptsächlich' auf Textilwaren; bei ungebleichten Baumwollwareiß sind es z. B. schon 60o/o, bei Spielwaren 10 o/o. Zolländerungen. Die Zölle für Mehl aus Weizen und Roggen, sowie für diese Zerealien selbst, wurden nach einer Wertskala abgestuft und der Zolldirektor ermächtigt, am Beginn jedes Vierteljahres die betreffenden Werte festzusetzen. Der Zoll für Kartoffel (1 Mil) wurde für die Monate April- August auf 3 Mil erhöht. Aenderungen der Zölle fanden auch für eine Reihe von anderen Waren statt: Lederwaren, Perlmutterknöpfe, Handtaschen, Rechenmaschinen u. a. m, Transfer. Der Transfer mit Deutschland ist mit weiteren 3.5 Millionen Mark erneuert worden. (Erlaß der Reichsstelle für Devisenbewirtschaftung vom 13. Februar.)

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