Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 17 (1934)
- Issue
- Heft 4-5 (April 1934)
- Date
- 1934-04-01
- Page
- 1 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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PALÄSTINA ZEITSCHRIFT FÜR DEN AUFBAU PALÄSTINAS XVII. lahrg. April-Mai 1934 Nr. 4/5 Das Tal Sebulon („Emek Sewulun" — „Haifa-Bay"). Van Josef Waitz, Agronom des Keren Kajemeth, Jerusalem. Das Gebiet und seine Grenzen. Das Tal, welches das Thema für diesen Artikel bildet, ist in den geographischen Büchern ein Teil der Akkoebene, ohne besondere Benennung. Gelegentlich wird es wohl auch1 als „südliche Akkoebene" bezeichnet. Den Namen „Sebulontal" hat es zufolge eines Beschlusses der Benennungskommission des Keren Kajemeth erhalten, die sich von dem Bibelvers Genesis 49, 13 bestimmen ließ: „Sebulon wird am Gestade des Meeres wohnen." So ist ein neuer geographischer Begriff geschaffen worden, der bisher nur wenigen Menschen bekannt wurde und es ist daher erforderlich, vor allem die Grenzen dieses Gebietes festzusetzen, damit darüber Klarheit herrsche. Diese Grenzen sind: Im Westen das Mittelländische Meer, im Osten die Hügelkette von Charoscheth ha Gojim, Tamarah und Schefar'am, ferner die Ausläufer der galiläischen Berge, im Süden Margalith ha Karmel (die Perle des Karmel), im Norden der Lauf des Flusses Naaman zum Meere, entlaug der Straße, die von Akko nach Safed führt. Zufolge dieser Begrenzungen ist das Tal ein geschlossenes Ganzes, das auf drei Seiten — im Westen, Süden und Osten — abgeschlossen ist. Die Ausläufer der galiläischen Berge im Osten reichen fast bis zum Karmel, und nur ein enges Tal, das vom Kischon durchflössen wird, verbindet es mit der Ebene Jesreel. Im Norden ist es mit der Ebene von Akko in seiner ganzen Breite verbunden. Diese Ebene zieht sich bis zur Nordgrenze Palästinas bei Ras Nakurah hin. Die durchschnittliche Länge des Tales ist 18,5 km, seine durchschnittliche Breite 8,5 km, sein Flächeninhalt mithin 165.000 Dunam.