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Palästina · 1934-02-01 · Heft 2-3 (Februar 1934) · p. Seite 121

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
17 (1934)
Issue
Heft 2-3 (Februar 1934)
Article
Das Schulwerk der Agudas Isroel [Nachricht]
Date
1934-02-01
Page
Seite 121 (sequence 2)
Language
German
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Unterricht s ge gensjt ä;nde : A. Knabenschulen: T'nach, Talmud, Dinim, Lesen, Schreiben, Grammatik, Rechnen, teilweise auch Geographie und Geschichte. B. Mädchenschulen: Lesen, Schreiben, Rechnen, Tefilla, Sidre, jüdische Geschichte und Handarbeitskurse. Neuer Film. Die seit kurzer Zeit bestehende Firma „Filma" National-Film- Alexander, Tel-Aviv, hat soeben als ersten Film ihrer Produktion einen Kulturfilm fertiggestellt, der die Entstehung der Levante-Messe 1934 zeigt. Der Film will das Interesse des Auslandes an der Levante-Messe und am jüdischen Aufbau wecken und ist der erste einer Serie, die der jüdischen Arbeit gewidmet sein wird. Die Produktion steht unter Leitung des Herrn S. Alexander, Tel-Aviv. SANITAET. Die Tätigkeit der Hadassah. Die jüngsten Arbeiten und neuesten Pläne der „Hadassah" (Vereinigung zionistischer Frauen Amerikas zwecks Durchführung der sanitären Aufgaben in Palästina, 40.000 Mitglieder) sind folgende: Hadassah-Universitätsspital und GesundheitsZentrum. Es sind Pläne ausgearbeitet worden, um das Rotbschjldspital in Jerusalem zu vergrößern und zu einem Universitätsspital und medizinischen Zentrum auszugestalten. In Amerika ist eine Drive der Hadassah; zusammen mit dem Komitee amerikanischer jüdischer Aerzte im Zuge, um 200.000 Dollar für diesen Zweck zu sammeln. Neues radiologisches Institut. Ein solches zur Behandlung von Krebs und anderen Geschwülsten ist im Rothschildspital unter Leitung von» Prof. Ludwig Halberstädter (früher Vorstand des Klrebsinsftitutes von Berlin) eröffnet worden. Ausbildung der Aerzte. In den letzten Monaten ist über 30 Graduierten aus Deutschland Gelegenheit gegeben worden, in den Hadassahanstalten praktische Kenntnisse zu erwerben, namentlich sich mit den Bedingungen der Heilfaktoren und der ärztlichen Praxis im Lande vertraut zu machen. Sozialer Dienst. Die erste Fürsorgeheim-Schwester für Kinderpflege ist vom sozialen Dienst des Hadaspahspitales (Nellie Lasker Social Service) in Dienst gestellt worden. Kinderhygiene-Ausstellung. Eine solche ist derzeit im Strauß- Gesundheitszentrum zu sehen. Schulschwestern. Ihre Zahl im laufenden Jahr ist wesentlich vergrößert worden. Gegen die Kindersterblichkeit. Da diese in Jerusalem höher ist als in anderen Städten. (Dort wohnt ein beträchtlichjer Teil des „alten" Jischub unter sehr schlechten Bedingungen. — Die Red.) hat die Hadassah ihr Schwesternpersonal an den Gesundheitsstationen vermehrt. Kinderdorf. Das Kinderdorf Schefeya, erhalten von der Hadassah, 100 Kinder, nahm 20 deutsche Kinder auf.

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