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Palästina · 1934-02-01 · Heft 2-3 (Februar 1934) · p. Seite 118

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
17 (1934)
Issue
Heft 2-3 (Februar 1934)
Article
Neugründungen [Nachricht]
Date
1934-02-01
Page
Seite 118 (sequence 2)
Language
German
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eine für Schrauben (Kapazität 300 Tonnen, Import bisher 395 Tonnen), eine Fabrik für goldene und silberen Uhrketten. Ramath Gan: Kooperative für Bodenpflaster. Bnei Brak: Biskuitbäekerei, eine Drahtfabrik mll Verzinkanlage. Jerusalem: Süßwaren (Kapital 1500 Pfund, 15 Arbeiter). In Vorbereitung: eine Kistenfabrik. "Erweiterungen. Die Färberei „Keschet" in Ramat Gan ist in ein eigenes Gebäude gezogen. Die Sehokoladefabrik „Noas" arbeitet mit 60 Arbeitern in einem neuen Gebäude in Ramath Gan. Neonröhrenfabrik. Holländische Juden errichteten eine solche Fabrik und entsandten vier christliche Fachleute, um jüdische abzurichten, da diese Arbeit sehr große Erfahrung und ungemeine Präzision erfordert. Die Erzeugung soll nicht nur den lokalen Bedarf decken, sondern auch den der Nachbarländer. Die Neugründungen in Tel-Aviv 1933. Diese betrugen in der Stadt und ihrer nächsten Nachbarschaft 63 Fabrikationsbetriebe mit einem Grundkapital von über 100.000 Pfund. Davon entfallen auf die Textilindustrie 13 Betriebe, und zwar 11 in Tel-Aviv selbst und zwei in Ramath Gan, mit einem Kapital von über 25.000 Pfund. 20.000 Pfund wurden in 17 Metallverarbeitungsbetrieben; investiert, der ungefähr gleiche Betrag in chemischen Betrieben. Neugegründetj wurden ferner neun Fabriken für Baumaterial, mit einem Kapital von über 12.000 Pfund. 4500 Pfund wurden in Papier- und Druckereiwerkstätten investiert, 4000 Pfund in drei Holzverarbeitungswerkstätten. Ferner wurden neun Fabriken für verschiedene Arten von Baumwoll- und Schnittwaren mit einem Kapital von 14.000 Pfund eröffnet. Von den 63 Neugründungen haben 31 Betriebe ihre Produkte bereits auf den Markt gebracht. Industrievorstadt. Der Plan des Industtriellenverbandes, eine solche zu! schaffen, verwirklicht sich. Zwischen Tel-Aviv und Petach-Tikwah, 31/2 km von letzterem Orte entfernt, wurde eine Fläche, ca. 100 Dunam, erstanden, die auch zwei Eucalyptushaine der Pica umfaßt und auf der 30 Fabriken gebaut werden können. Lodzer Webereiprojekt. In Lodz bildete sich eine Kooperative, die 40 bis 50 Weber umfassen wird, von denen jeder 100 Pfund einzahlen muß, um eine Weberei mit 40 bis 50 Stühlen auf KKL.-Boden (2—3 Dunam) in Palästina zu errichten. Ein deutscher Fabrikant will sich mit dieser Gruppe vereinigen und seine Maschinen beibringen. Ebenso haben sich mmänisehe Weber zwecks; Kooperation an die polnische Gesellschaft gewendet. KREDIT. Kredite für deutsche Siedler. Der „Doar Hayom" erfährt, daß die Jewish Agency mit der Bank Zerubabel, dem zentralen Finanzinstrument der jüdischen Kreditkooperativen Palästinas, und mit der Bank des Industriellenverbandes in Tel-Aviv eine Vereinbarung getroffen hat, dahingehend, daß besondere Mittel zur Gewährung von Aufbaukrediten an deutsch-jüdische Einwanderer zur Verfügung gestellt werden. Kredite werden nur zum Zwecke der Errichtung neuer Fabriken und Werkstätten gegeben. Für ihre, Rückzahlung wurden günstige Bedingungen festgesetzt.

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