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Palästina · 1934-02-01 · Heft 2-3 (Februar 1934) · p. Seite 116

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
17 (1934)
Issue
Heft 2-3 (Februar 1934)
Article
Neue landwirtschaftliche Schule [Nachricht]
Date
1934-02-01
Page
Seite 116 (sequence 2)
Language
German
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einem neuen Schultyp zu machen, einer Mittelschule, in der auch Unterricht in der Landwirtschaft gegeben wird. Die erste solche Anstalt wird in der Gegend von Chedera demnächst eröffnet und ihr. eine Musterfarm angeschlossen werden. Sie wird errichtet vom Farmerverhand und der „Pica". In „Boust'nai" Nr. 39 wird über diese Schule gesagfc, daß in einer Zusammenkunft der Farmervereinigung und der „allgemeinen" Zionisten besprochen wurde, daß infolge der politischen Ereignisse der Partiejienstreit, der auch auf die Jugend wirkt, zurücktreten müsse. In der Schule sei die kulturelle Erziehung die Hauptsache. Die Schule des Dorfes müßte sich von der städtischen Schule unterscheiden. Die Landwirtschaft muß in sie den Ernst des Lebens hineintragen. Zusammenarbeit von Lehrern und Fachleuten ist nötig. Dr. J. Reichert (von der Versuchsstation) sei der richtige Leiter der Anstalt, weil er alle nötigen Kenntnisse und Eigenschaften in sich vereinige. Der Umsatz der „Tnuvah" in Tel-Aviv. Der Bericht der „Tnuvah" (Verkäufekooperative der Arbeitersiedlungen) für 5693 liegt noch nicht vor, dagegen; ist jener der Hauptfiliale in Tel-Aviv schon bekannt. Diese hat im verflossenen Jahr 2y2 Millionen Liter Milch aus den Kolonien im Emek und in Judäa, das sind um 44—47 o/o mehr als im Vorjahr, abgesetzt. Die Farmer erhielten; 16,55 Mil für den Liter (Vorjahr 16,20). Von pasteurisierter Milch, die ohne Preisaufschlag geliefert wurde, sind 1800 Liter per Tag abgesetzt worden. Eier, Geflügel und Gemüse wurden um 26.000 Pfund verkauft, gegen 20.000 im Vorjahr. Die Preise waren bessere. Tagung der Agronomen. Die Kulturgruppe der Vereinigung der Agronomen hielt kürzlich ihre erste Versammlung ab. Zunächst wurde das Programm für das Arbeits jähr festgestellt. Ein Plan eines systematischen Vortragszyklus über alle landwirtschaftlichen Zweige wurde entworfen. Ferner werden fachliche Fortbildungskurse veranstaltet werden, für jene Fächer, die von den Agronomen auf den auswärtigen Universitäten nicht gelernt werden können, wie: 1. Die Gewächse, 2. das Klima, 3. die Böden, 4. die Wasserverhältnisse Palästinas. Ferner wurden einige fachliche Vorträge gehalten. STAEDTE. Tel-Aviv. Bau des Kulturzentrums. Auf dem Hügel, der sich am Ende der Rothschild- Allee und der Achad Haamstraße erhebt, sollen die Bauten des Stadthauses*, der Stadtbibliothek, des Stadtmuseums und des Habimah Theaters^, nach Plänen von Architekt Kaufmann erbaut werden. Nach den Mitteilungen desselben wird auch ein amphitheatraiiseher Raum für 20.000 Menschen gebaut werden. Das Theater wird 1000 Sitzplätze umfassen. Die Messe. Während der Messe werden verschiedene Kongresse abgehalten werden. Die Makkabi Union plant die Abhaltung internationaler Wettspiele. Auf der Messe wird auch eine Modellhaus-Aussibellung auf 8000 m2 stattfinden, wobei Kleinhäuser besonders berücksichtigt werden sollen. Die Messeleitung illustriert das Wachstum des Interesses an der Messe durch den Nachweis, daß jene von* 1929 26.000 m2, die von 1932 50.000 m2 bedeckte.

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