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Palästina · 1934-02-01 · Heft 2-3 (Februar 1934) · p. Seite 115

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
17 (1934)
Issue
Heft 2-3 (Februar 1934)
Article
Die Wasserfunde [Nachricht]
Date
1934-02-01
Page
Seite 115 (sequence 1)
Language
German
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Die Wasserfiinde. Wir haben schon über die große Ergiebigkeit des Wasserfundes in Beth Alpha berichtet. Der betreffende Brunnen ist das erstes Werk der Wasserkooperative des Nurisblockst (Ostemek). Wie bekannt, wurden die betreffenden Kolonien bisher von der Quelle Ein Charod versorgt, die 700 m3 pro Stunde ergeben hatte. Infolge der jahrelangen Dürre nahm diese Menge bis auf 450 m3 ab, indes auf der anderen Seite Pflanzungen und Futterbau, zunahmen. Der Brunnen von Beth Alpha, der 106 m3 gibt, wird fortan diese Kolonie einschließlich Chefzjbah versorgen. Der leitende Ingenieur erwartet, daß die Wassermenge auf 400 m3 steigen wird. Die Exekutive der Jewish Agency, landwirtschaftliche Abteilung, geht daran, die Bewässerungsfrage für den Block Kischon und für Afuleh zu lösen. Das Werk wird auf kaufmännischer Grundlage durchgeführt. Eine besondere Bewässerungsgesellschaft wird von den Wirtschaften gebildet, für den Dienst der aufzunehmenden Anleihe von 25.000 bis 40.000 Pfund. Der Plan umfaßt die Brunnenbohrung und Bewässerung von 15 Ojrten und ebenso die Durchführung der Bewässerungsarbeit im Nurisblock. In der Legionärkolonie auf Wadi el Chawereth wurde in 45 m Tiefe Wasser gefunden, 60 m3 per Stunde. Der Brunpen soll vertieft werden. Gegenwärtig sind 20 Familien angesiedelt, weitere 20 sollen bald nachkommen. In Kf ar Tabor wurden 35 m3 per Stunde erzielt, bei einem vor Monaten angelegten Brunnen. Die Ergiebigkeit wird steigen. „Nir". Diese Genossenschaft, die zum Zwecke der Zusammenfassung und Förderung der Kolonisation der Arbeitersiedler gegründet worden war, hatte* am 1. Oktober ein Kapital von 14.697 pal. Pfund und einen Reingewinn (5693) von 504 pal. Pfund. Das Kapital ist wie folgt angelegt: (alles in pal. Pfund); 1315 in Siedlungen, 420 in Boden (Neß Zionah, Kfar Saba), 606 Anleihe an Wirtschaften, 1441 Wechsel von Wirtschaften, Organisationen und Tnuvah, 85 Inventar, 4326 kurzfristige Darlehen an Banken, 5952 Bar- und Bankdepots1. Es wurden für das laufende Jahr 3250 Pfünd für Baudarlehen bestimmt. Regenwetter« Nach der Regenarmut und ungewöhnlichen Wärme des Spätherbst ist am 28. Dezember ein Kälteeinbruch erfolgt. Mitte Januar fiel starker Schnee in Jerusalem und Umgebung, in den anderen Teilen des Landes Regen; in ausreichendem Maße, wodurch die Hoffnungen für eine gute Ernte trotz der spärlich gewesenen Herbstregen gestiegen sind. Diie Kulturen. Das warme Wetter im Herbst hatte jedenfalls das Eingehen eines starken Prozentsatzes von Frucht- und Waldbäumen zur Folge gehabtj. das Vieh litt, und mangels Milch der Muttertiere wurden Lämmer zu 50—100 per Stück verschleudert. In vielen Distrikten mußte zum zweiten Mal gesät werden. Erdbeeren sind heuer in größeren Massen als im Vorjahr gepflanzt worden. Demonstrationen über Pflücke von Oliven mit Rechen habein bei den Arabern großen Anklang gefunden. (Das Ernten durch Abschlagen mit Stöcken verursachte Beschädigungen der Bäume und jedes zweite Jahr Fehlernten. — Die Red.) Die Regierung verteilte Kartoffel-Saatgut aus England. Zur Gras-{ anpflanzung auf den Hügeln wurden importierte Samen von Atriplex (Salzbusch) versucht. Die Nachfrage nach gutem Gemüsesamen ist sehr groß. Neue landwirtschaftliche Schule. Wir haben in Nr. 10/11, S. 392 berichtet, daß Dr, Biram und Ch. Ariaw den Pflanzern vorschlugen, einen Versuch mit

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