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Palästina · 1934-02-01 · Heft 2-3 (Februar 1934) · p. Seite 111

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Journal
Palästina
Volume
17 (1934)
Issue
Heft 2-3 (Februar 1934)
Article
Natürliche Zunahme [Nachricht]
Date
1934-02-01
Page
Seite 111 (sequence 2)
Language
German
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Altersaufbau ein viel günstigerer wie überall sonst bei de»n Juden, weil a*n Stelle der höheren Altersklassen die niedrigen überwiegen. Die jüdische Sterblichkeitsrate ist in Palästina rasch gesunken, sie betrug 1927 noch 13,4 o/o und '1932 9,65o/o. Allerdings gilt auch hier das für die Einwanderung Gesagte. Die Säuglingssterblichkeit bei den Juden ist höher als d,io i-n den wesjbeuropäischen Ländern, allerdings ist in diesen die Wohlhabenheit der Juden ein« durchschnittlich viel größere als in Palästina und vom hygienischen Standpunkt ist der orientalische Teil der Juden Palästinas noch weit zurück. Die Christen stehen in den Ziffern den Moslem nahe, jedoch ist ihre Geburten und Sterblichkeitszahl niedriger als bei diesen, was nicht zu verwundern ist, da sie meist Städter sind und gegenüber den Moslem im Durchschnitt eine bessere Lebenshaltung haben. Wenn man die natürliche Vermehrung der heute in Palästina befindlichen; Bevölkerung ins Auge faßt, so wird der Zuwachs im Jahre 1933 ungefähr gewesen sein: Moslem (ca. 785.000) ca. 18.000, Juden (Durchschnitt 230.000, Jahresende 250.000) ca. 4599, Christen (ca. 95.000) ca. 2000. Daher wird durch natürliche Vermehrung ein Plus der Nichtjuden um ca. 14.500 Köpfe erfolgt sein, der eine jüdische Einwanderung (legal und illegal) von ca. 38.000 Köpfen gegenübersteht. LANDWIRTSCHAFT UND KOLONISATION. Siedlungsarbeit. Judäa. Petach Tikwafa. Die Bautätigkeit im Jahre 1933 war eine sehr große. In den ersten elf Monaten wurden 138 Häuser, 19 Läden, acht gewerbliche Bauten auf einer Gesamtfläche von 17.558 m2 aufgeführt. Ekron. Diese Kolonie hat jahrzehntelang keine solche Baubewegung gehabt, wie derzeit. Denn die Verteuerung der Bauplätze in den großen Kolonien, das gute Klima von Ekron und die niedrigen Bodenpreise verursachten diese Erscheinung. Arbeiter, Handwerker und Händler können in Ekron noch billige Plätze kaufen und die Fahrt in Motorfahrzeugen in die benachbarten Kolonien dauert bloß 10—12 Minuten. Rischon le Zion. Der Landwirtschaftsrat kaufte 30 Dunam im Osten der Kolonie zur Gründung einer Arbeitervorstadt. Neß Zionah. Die Arbeiterkooperative „Nir" errichtet auf 96 Dunam eine Arbeitervorstadt für 45 Familien auf KKL.-Boden. Kfar Safoa. Auf den von der Agudos Isroel (Weltorganisation nichtzionistischer religiöser Juden) erworbenen 23 Dunam (siehe N*\ 1, S. 32) werden Baracken für Aufnahme der dieser Organisation angehörigen Einwanderer, die auch durch Anlegung einer Hilfswirtschaft gefestigt werden sollen, errichtet worden. Die Pflanzer haben eine Gesellschaft für Lösung der Bewässerungsfrage gebildet Ober-Mozza. Eine neue Ansiedlung bei der alten Kolonie Mozza wurde von dem Orden „Bnei Brith" auf 50 Dunam angelegt. Der „Ozar Hajischuw" (ein im Lande gesammelter Siedlungsfonds — Die Red.) gab den Ansiedlern

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