Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 17 (1934)
- Issue
- Heft 2-3 (Februar 1934)
- Article
- Die Propaganda für den Zitrusabsatz [Nachricht]
- Date
- 1934-02-01
- Page
- Seite 109 (sequence 2)
- Language
- German
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von 7500 Pfund seitens der Regierung zu geben, so daß die Propagandaarbeit schon bei Beginn der Saison 1933/34 einsetzen kann, 3. ein beratendes und leitendes Komitee zu bilden, das den Leiter des Landwirtschaftlichen Departments berate, damit eine Methode der Propaganda entwickelt werde. Von obigen 7500 Pfund sollen 6000 für Propaganda in England und 1500 in Europa ausgegeben werden. Auf den Briefschaften wird von der Postverwaltung ein Aufdruck „Eßt Orangen und Grapefruit" gedruckt werden. VERKEHR. Autobuslinie nach Beirut. Eine jüdisch-arabische Gesellschaft eröffnet demnächst einen Autobus verkehr Jerusalem—Tel-Aviv—Beirut. Die Reisekosten werden von einem Pfund, wie bisher, auf neun Shilling, gesenkt. Touristenverkehr. Die Regierung hat auf Drängen der „Gesellschaft zur Förderung der Touristik" eine Kommission zur Förderung des Fremdenverkehrs ernannt. Die Saison ist schlecht, was teilweise auf die verlangte Kaution von 60 Pfd. für jeden Touristen zurückzuführen ist. In Palästina sind eine Reihe prominenter Persönlichkeiten, darunter CoL Wedgwood eingetroffen. Bronislav Hubermann gab im Januar einige Konzerte in Palästina. BEVOELKERUNG. Der Altersaufbau. Wir haben über die Volkszählung 1931 verschiedene Artikel gebracht. Inzwischen ist das große Tabellenwerk, redigiert von Mr» E. Mills erschienen. Wir entnehmen daraus folgende Ziffern über den Altersaufbau der Bevölkerung, da aus verschiedenen Gründen ein Vergleich der in voller Arbeitsfähigkeit stehenden Personen ein besseres Bild der Kräfteverteilung, als bloß jener der Gesamtzahlen, gibt. Infolge der stärkeren Geburtenrate der Moslems (siehe unten) sind bei diesen die Klassen von 0—5 Jährten stärker besetzt, als bei den anderen Teilen der Bevölkerung, da aber die Sterblichkeit entsprechend höher ist, so) gleicht sich das in den nächstfolgenden Jahren wieder aus. Bei den Juden ist ciie Einwanderung junger, kräftiger Elemente der Grund dafür, daß die entsprechenden Altersklassen höher besetzt sind. Wenn wir die vollarbeitstätigen Jahrgänge von 15—50 Jahren rechnen, so ergibt sich folgendes: Zählung November 1931: Auf je 100 der Bevölkerung entfielen auf die Altersklassen Personen bei den Moslems Juden 15—20 6.825 7.758 20—25 9.012 11.431 25—30 8.982 12.733 30—35 7.150 9.199 35—40 5.964 5.985 40—45 4.909 4.462 45—50 3.909 3.491 46.751 55.059